Abstiegskampf und Negativrekorde: Schweinfurt vor der Endphase der Saison
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Abstiegskampf und Negativrekorde: Schweinfurt vor der Endphase der Saison

Abstiegskampf und Negativrekorde: Schweinfurt vor der Endphase der Saison

Der Abstieg ist besiegelt

Der 1. FC Schweinfurt hat nun auch offiziell den Abstieg aus der 3. Liga hinnehmen müssen. Mit nur 17 Punkten aus 32 Spielen stehen die Schnüdel vor einer schwierigen Endphase der Saison. In den letzten sechs Begegnungen wird es für die Mannschaft nicht nur darum gehen, die letzten Punkte zu sammeln, sondern auch historische Negativrekorde zu verhindern. Die kommenden Spiele werden entscheidend sein, um mit Anstand aus der Liga abzutreten und den eigenen Namen nicht in die Geschichtsbücher als das schwächste Team der 3. Liga einzutragen.

Die Jagd nach Punkten

Die Herausforderung für Schweinfurt ist gewaltig. Um nicht als der schlechteste Drittligist aller Zeiten in die Annalen einzugehen, benötigen die Schnüdel mindestens sechs Punkte aus den verbleibenden Partien. Bisher steht der FC05 nur bei 17 Zählern, was in der Historie der dritten Liga einen negativen Rekord darstellt, sofern man Punktabzüge nicht berücksichtigt. Trainer Jermaine Jones hat klar kommuniziert, dass das Team alles daran setzen muss, um nicht als das schlechteste Team der Drittliga-Geschichte abzutreten. Ein wichtiger Fokus liegt auf den Auswärtsspielen, wo Schweinfurt bislang lediglich drei Punkte erringen konnte.

Gegentore und Tordifferenz im Visier

Ein weiteres Ziel für die Schnüdel ist es, die Anzahl der Gegentore in der Saison zu begrenzen. Aktuell droht der Mannschaft der Rekord für die meisten Gegentore in einer Saison, wenn sie nicht aufpassen. Um diese Negativmarke zu vermeiden, dürfen in den verbleibenden Spielen maximal acht weitere Gegentore kassiert werden. Der FC Carl Zeiss Jena hält derzeit den Rekord mit 85 Gegentoren aus der Saison 2019/20. Zudem ist die Tordifferenz von momentan minus 46 ein weiterer Punkt, der die Schnüdel beschäftigt. Um nicht auch hier einen Negativrekord aufzustellen, könnte es notwendig sein, in den letzten Spielen auch selbst einige Tore zu erzielen.

Die Abschiedstournee beginnt

Die erste Herausforderung im Endspurt steht am Freitagabend gegen die TSG Hoffenheim II an. Trainer Jones hat bereits angekündigt, die Leistung seiner Spieler genau im Auge zu behalten. Schlendrian will er auf keinen Fall dulden und hat klargemacht, dass er bereit ist, auch Spieler aus dem Kader zu nehmen, die nicht die nötige Einstellung zeigen. Der Druck ist hoch, aber die Hoffnung auf ein sportlich würdiges Ende der Saison bleibt bestehen. Verletzungen machen die Situation zusätzlich kompliziert, da mehrere Spieler ausfallen und die Optionen für Jones eingeschränkt sind. Mit viel Mühe und Entschlossenheit will der 1. FC Schweinfurt die letzten Spiele nutzen, um sich zumindest ein wenig Respekt zu bewahren und die Negativrekorde zu vermeiden. Die kommenden Wochen werden zeigen, ob die Schnüdel dieser Herausforderung gewachsen sind.