Jugendliche sorgen für stundenlangen Polizeieinsatz am Kronenturm
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Jugendliche sorgen für stundenlangen Polizeieinsatz am Kronenturm

Jugendliche sorgen für stundenlangen Polizeieinsatz am Kronenturm
Quelle: www.waz.de

In Dortmund sorgten kürzlich drei junge Erwachsene für einen erheblichen Polizeieinsatz, als sie auf den rund 65 Meter hohen Kronenturm an der Märkischen Straße kletterten. Die teilweise minderjährigen Personen, darunter zwei Frauen und ein Mann, begaben sich in eine gefährliche Situation, indem sie am Rand des Turms posierten und Gegenstände herabwarfen.

Polizei reagiert schnell auf die Gefahrensituation

Der Einsatz begann am frühen Abend, als die Polizei alarmiert wurde. Um die Sicherheit der Passanten zu gewährleisten, sperrten die Einsatzkräfte den Bereich rund um den Kronenturm großflächig ab. Die Situation stellte sich als äußerst heikel dar, da eine der Jugendlichen einen waffenähnlichen Gegenstand in der Hand hielt. Während des Vorfalls wurden Steine und eine Leiter von der Höhe geworfen, was die Einsatzkräfte vor große Herausforderungen stellte.

Spezialkräfte kommen zum Einsatz

Um die Situation zu entschärfen, wurden Spezialkräfte der Polizei hinzugezogen. Diese mussten Stunden warten, bevor sie die Jugendlichen zum Abstieg bewegen konnten. Erst nach Mitternacht gelang es den Beamten, die drei jungen Erwachsenen zu überzeugen, den Kronenturm zu verlassen. Der waffenähnliche Gegenstand, der anfangs für Besorgnis sorgte, stellte sich glücklicherweise als Spielzeugpistole heraus.

Wiederholte Vorfälle und psychische Auffälligkeit der Jugendlichen

Die Motivation der Jugendlichen, auf den Turm zu klettern, blieb unklar. Es wurde jedoch festgestellt, dass zwei von ihnen bereits zuvor am Karfreitag einen ähnlichen Vorfall ausgelöst hatten, als sie auf einen Baukran kletterten. Die Polizei teilte mit, dass alle drei Personen psychisch auffällig sind und bereits in der Vergangenheit in Konflikt mit dem Gesetz geraten sind. Der Kronenturm, der als Lost Place gilt, zieht immer wieder Abenteurer und Schaulustige an. Die Polizei hat in der Vergangenheit mehrfach Menschen von dem Gelände entfernt, da es aufgrund der unsicheren Struktur und der Gefahren, die von dort ausgehen, immer wieder zu gefährlichen Situationen kommt. Ein tragischer Vorfall ereignete sich bereits im Jahr 2011, als eine 71-jährige Frau vom Turm stürzte und schwer verletzt überlebte.