Ein starkes Comeback nach Rückschlägen Alemannia Aachen hat am vergangenen Wochenende einen wichtigen Sieg erzielt, der die Mannschaft auf Kurs hält. Mit einem 3:1-Sieg über den VfB Stuttgart II sicherte sich das Team von Trainer Mersad Selimbegovic drei wertvolle Punkte. Trotz der positiven Bilanz war Selimbegovic jedoch nicht ganz zufrieden, da die Aachener erneut die Chance verpassten, das Spiel frühzeitig zu entscheiden.
Ein bekanntes Muster
Wie schon in der vorherigen Begegnung gegen den 1. FC Saarbrücken war die erste Halbzeit von dominanten Aachenern geprägt. Nach einer 1:0-Führung zur Pause war Selimbegovic jedoch "ein wenig sauer". In seiner Analyse stellte er fest: "Es war wie gegen Saarbrücken. Wir hätten die Partie nach 30 Minuten entscheiden müssen." Die Aachener Überlegenheit ließ den VfB Stuttgart II immer im Spiel, was sich kurz nach dem Seitenwechsel rächte, als Meyer in der 48. Minute den Ausgleich erzielte.
Die Antwort auf den Rückschlag
Aachen zeigte jedoch Charakter und ließ sich nicht entmutigen. Mika Schroers brachte die Hausherren in der 58. Minute erneut in Führung, bevor Marius Wegmann mit einem Kopfball zum 3:1 entschied. Wegmann, der in dieser Partie ein besonderes Erlebnis hatte, sprach über die Teamchemie und die Unterstützung, die sie von den Fans erhalten: "Aachen ist für mich etwas Spezielles. Hier wird Fußball gelebt, und das spüren wir."
Ein Blick auf die Tabelle
In der Hinrunde war Alemannia Aachen noch ein Abstiegskandidat, doch die Entwicklung in der Rückrunde ist bemerkenswert. Das Team hat sich zu einer der formstärksten Mannschaften der Liga entwickelt, mit sechs Siegen aus den letzten sieben Spielen und insgesamt 51 Punkten. Selimbegovic lobte seine Spieler für ihren Einsatz, stellte jedoch klar: "Wir sind noch nicht am Ende." Die Frage, wie es weitergeht, beschäftigt ihn, während das Team eine kurze Verschnaufpause erhält.
Zukunftspläne für den Trainer
Selimbegovic muss nun über neue Ziele nachdenken, denn die aktuelle Form lässt Träume von höheren Tabellenplätzen aufkeimen. "Für einen Trainer gibt es nie frei", schmunzelte er, "aber ich versuche es." Die nächsten Wochen werden entscheidend sein, um zu sehen, ob Alemannia Aachen wirklich um den Aufstieg mitspielen kann.