Siegesserie mit Schattenseiten
Alemannia Aachen bleibt in der 3. Liga weiterhin ein ernst zu nehmender Gegner. Nach dem überzeugenden 3:1-Sieg gegen den MSV Duisburg feierte der Verein bereits das achte Spiel in Folge ohne Niederlage. Die Euphorie auf dem Tivoli war am Freitagabend spürbar, dennoch wurde der Feiertag durch unliebsame Vorfälle im Gästebereich getrübt. Nach dem Abpfiff kam es zu Vandalismus, der die positive Stimmung schnell wieder dämpfte.
Austausch mit dem MSV Duisburg
Die Vorfälle nach dem Spiel haben Alemannia Aachen dazu veranlasst, die Situation zügig zu klären. Präsident Björn Janßen betont, dass man im engen Austausch mit dem MSV Duisburg stehe, um eine Einigung bezüglich der entstandenen Schäden zu erzielen. Der Verein ist optimistisch, dass sich eine Lösung finden lässt, um die finanziellen Belastungen für die Gastgeber zu minimieren.
Vorbereitung auf das Hansa Rostock-Spiel
Mit Blick auf das bevorstehende Heimspiel gegen Hansa Rostock ist die Nervosität im Verein spürbar. Erinnerungen an vergangene Ausschreitungen, die nach einem Spiel gegen Rostock im Jahr 2025 stattfanden, sind noch frisch. Um ähnliche Vorfälle zu vermeiden, werden die Sicherheitsvorkehrungen verstärkt. Ordner und Polizei werden im erhöhten Maße eingesetzt, um die Sicherheit der Zuschauer zu gewährleisten.
Reparaturarbeiten und Sicherheitsmaßnahmen
Die Schäden im Stadion sollen bis zum Spiel gegen Hansa Rostock behoben werden. Die betroffenen Sitzreihen werden ersetzt, während der übrige Bereich des Gästeblocks vorübergehend gesperrt bleibt. Janßen weist darauf hin, dass viele der alten Sitze im Stadion bereits sehr anfällig sind, was in der Vergangenheit zu weiteren Problemen führte. Der Verein hofft, dass die kommenden Spiele wieder im Zeichen des Fußballs stehen und nicht von Sicherheitsdebatten überschattet werden.
