Aue zieht ins Finale des Sachsenpokals ein
Der FC Erzgebirge Aue hat sich am Mittwochabend mit einem 2:0-Sieg gegen den Chemnitzer FC für das Finale des Sachsenpokals qualifiziert. Nach einer durchwachsenen Saison in der 3. Liga war der Einzug ins Endspiel ein wichtiger Erfolg für die Mannschaft. Im Finale trifft Aue auf den FSV Zwickau, der sich bereits am Dienstag mit einem 2:0-Sieg gegen BSG Stahl Riesa durchsetzte. Das entscheidende Spiel findet am 23. Mai in der Zwickauer GGZ Arena statt.
Marcel Bär glänzt mit Doppelpack
Der Mann des Spiels war ohne Zweifel Marcel Bär. Der Torjäger des FC Erzgebirge erzielte beide Treffer für sein Team. In der 71. Minute verwertete er eine präzise Flanke von Jannic Ehlers und brachte Aue in Führung. In der Nachspielzeit krönte Bär seine Leistung mit einem Kontertor zum 2:0. „Die Freude ist extrem groß. Wir wollten unbedingt ins Finale. Jetzt können wir endlich mal mit einem guten Gefühl in den Mannschaftsbus steigen“, äußerte der Stürmer nach dem Spiel.
Chemnitz enttäuscht im Angriff
Obwohl Aue den Platz als Sieger verließ, war die Partie über weite Strecken wenig aufregend. Chemnitz konnte offensiv kaum Akzente setzen und war in der ersten Halbzeit weitgehend ideenlos. Die beste Chance für die Gastgeber vergab Weinhauer, der aus 16 Metern über das Tor schoss. Einzig die Chemnitzer Fans sorgten mit Pyro-Einlagen für ein wenig Stimmung im Stadion.
Fabisch sieht Gelb-Rot und fehlt im Finale
Für Aue gab es jedoch auch einen Rückschlag: Abräumer Jonah Fabisch sah nach dem zweiten Tor von Bär kurz hintereinander zwei Gelbe Karten und wurde mit einer Ampelkarte vom Platz gestellt. Damit wird er im Finale gegen Zwickau fehlen, was die Defensive des FC Erzgebirge vor eine Herausforderung stellt. Trotz dieser personellen Schwächung blickt Aue optimistisch auf das bevorstehende Endspiel.
