Bayern bricht Torrekord und blickt auf Champions-League-Herausforderung
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Bayern bricht Torrekord und blickt auf Champions-League-Herausforderung

Bayern bricht Torrekord und blickt auf Champions-League-Herausforderung
Quelle: bild.de

Der FC Bayern München hat kürzlich beim beeindruckenden 5:0-Sieg gegen St. Pauli Geschichte geschrieben. Mit diesem Erfolg knackte die Mannschaft den Allzeit-Tor-Rekord aus der Saison 1971/72, der bis dato bei 101 Toren lag. Leon Goretzka, der mit seinem zwischenzeitlichen Treffer das 102. Tor der laufenden Saison erzielte, wurde zum Schlüsselspieler in dieser historischen Partie.

Historische Momente für den Rekordmeister

Mit nun insgesamt 105 erzielten Toren in der aktuellen Bundesliga-Saison hat der FC Bayern nicht nur einen neuen Rekord aufgestellt, sondern gleichzeitig das Selbstbewusstsein für das bevorstehende Viertelfinal-Rückspiel in der Champions League gegen Real Madrid gestärkt. Das Hinspiel endete mit einem knappen 2:1 für die Münchener, die nun im Rückspiel in ihrer heimischen Arena alles geben wollen, um den Einzug ins Halbfinale perfekt zu machen. Karl-Heinz Rummenigge, ehemaliger Vorstandsvorsitzender des FC Bayern und aktuelles Aufsichtsratsmitglied, äußerte jedoch Bedenken hinsichtlich einer möglichen Übermotivation. In einem Interview mit DAZN warnte er vor zu viel Euphorie: „Man darf jetzt nicht den Fehler machen, zu viel Euphorie aufkommen zu lassen. Ich nehme im Moment einen kleinen Hype wahr, und der gefällt mir ehrlich gesagt nicht.“

Goretzka und Kimmich mit klaren Ansagen

Leon Goretzka reagierte auf Rummenigges Aussagen und stellte klar, dass die Spieler sich der Herausforderung, die Real Madrid darstellt, bewusst sind. „Gewarnt werden müssen wir nicht. Das wissen wir schon ganz genau“, betonte der Nationalspieler. Seine Erfahrung und die des gesamten Teams sollen dazu beitragen, die nötige Konzentration aufrechtzuerhalten. Sportvorstand Max Eberl ergänzte, dass eine „kontrollierte Euphorie“ wichtig ist, um das Momentum aus dem Sieg gegen St. Pauli mitzunehmen. Er betonte die Notwendigkeit, die eigene Leistung zu schätzen, während man gleichzeitig die Stärke des kommenden Gegners im Blick behält.

Real Madrid bleibt ein unberechenbarer Gegner

Trotz des zuletzt schwachen Auftritts von Real Madrid, die gegen Girona nur ein Unentschieden erreichten, warnt Vize-Kapitän Joshua Kimmich vor dem Gegner: „Da ist es völlig egal, wie sie in Form sind. Wenn dann Champions League ist, dann performen sie.“ Diese Einschätzung unterstreicht die Unberechenbarkeit der Königlichen, die in den entscheidenden Momenten oft ihre beste Leistung abrufen können. Mit einer soliden Ausgangslage und dem Selbstvertrauen aus dem Sieg gegen St. Pauli gehen die Bayern optimistisch in das Rückspiel gegen Real Madrid. Ein Weiterkommen würde sie im Halbfinale auf eine Begegnung mit Paris Saint-Germain oder dem FC Liverpool vorbereiten, die ebenfalls um den Einzug ins Finale kämpfen.