In einer dramatischen Wendung wurde ein über 40 Jahre alter Cold Case in Oregon gelöst, als Mark Sanfratello (73) kürzlich gestand, seine damalige Freundin Teresa Peroni (†27) getötet zu haben. Die Ermittlungen zu diesem Fall hatten seit den 80er Jahren geruht, als Peroni zuletzt am 3. Juli 1983 lebend gesehen wurde, während sie mit Sanfratello auf einer Feier war.
Ein tragisches Verschwinden
Teresa Peroni wurde zuletzt in einem Waldstück gesehen, nachdem sie sich mit Sanfratello gestritten hatte. Berichten zufolge soll es Spannungen zwischen den beiden gegeben haben, da Peroni einen Liebhaber gehabt haben soll. Nach ihrem Verschwinden meldete die Familie die junge Frau als vermisst, und die Polizei leitete sofort Ermittlungen ein. Trotz des Verdachts gegen Sanfratello reichten die Beweise damals nicht für eine Anklage aus, da die entscheidenden Beweismittel, darunter die Leiche, fehlten.
Ein Hinweis nach Jahren
Im Jahr 1997 stießen Passanten auf einen Schädel in der Nähe des Ortes, an dem Peroni zuletzt gesehen wurde. Obwohl Leichenspürhunde im Einsatz waren, konnten die restlichen Überreste nicht gefunden werden. Die Identität des Schädels blieb zunächst unklar, bis eine rechtsmedizinische Untersuchung im Jahr 2024 die Verbindung zu Teresa Peroni bestätigte. Die Ermittler fanden zudem DNA-Spuren, die eindeutig zu Sanfratello führten.
Die Festnahme und das Geständnis
Sanfratello wurde in Kalifornien verhaftet und nach Oregon ausgeliefert, wo er schließlich gestand, Peroni getötet zu haben. In einer Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft wurde bekannt gegeben, dass der mehrfach vorbestrafte Mann, der unter anderem wegen versuchten Mordes und Vergewaltigung verurteilt wurde, mindestens zehn Jahre hinter Gitter verbringen wird. Generalstaatsanwalt Dan Rayfield äußerte sich zu dem Fall und betonte die Bedeutung von Gerechtigkeit für die Angehörigen: „Für Teresas Familie bedeutet das ein 43-jähriges Warten auf eine Antwort, auf die sie niemals hätten warten müssen. Fälle wie dieser erinnern uns daran, warum wir nicht aufgeben. Es spielt keine Rolle, wie viele Jahre vergangen sind – wenn jemand ein Leben genommen hat, werden wir weiterarbeiten, bis wir ihn zur Rechenschaft ziehen können.“
