Energie Cottbus hat im Rennen um den Aufstieg in die 3. Liga einen schmerzhaften Rückschlag hinnehmen müssen und seine Verfolgerposition gegenüber Rot-Weiss Essen weiter gefährdet. Im entscheidenden Spitzenspiel gegen den VfL Osnabrück unterlag die Mannschaft von Trainer Claus-Dieter Wollitz knapp mit 0:1, was sie nun sieben Punkte hinter dem Tabellenführer auf den dritten Platz zurückwirft.
Ein verlorenes Duell
Vor 15.741 begeisterten Fans im ausverkauften Stadion an der Bremer Brücke sorgte Ismail Badjie in der 50. Minute für die entscheidende Wende, als er den einzigen Treffer des Spiels erzielte. „Wir haben uns selbst geschlagen. Im letzten Drittel haben wir nicht sauber gespielt“, analysierte Wollitz die Niederlage nach dem Abpfiff. Sein Unmut darüber, dass das Team ein derart wichtiges Spiel verliert, war deutlich spürbar.
Cottbus kämpft um den Anschluss
Trotz eines guten Starts, in dem Cottbus viel Ballbesitz hatte und durch Tolcay Cigerci die erste Chance verzeichnete, fehlte den Lausitzern die Durchschlagskraft. Nach einem starken Auftritt gegen 1860 München schien die Energie langsam zu schwinden. „Wir müssen den Gegentreffer einfach besser verteidigen“, so Wollitz weiter, der vor seiner Rückkehr nach Osnabrück mit provokanten Aussagen die Stimmung anheizte und sein Team motivieren wollte.
Die nächste Herausforderung
Cottbus steht nun vor einer enormen Herausforderung: Im kommenden Spiel trifft die Mannschaft auf Rot-Weiss Essen, die derzeit vier Zähler mehr auf dem Konto haben. Wollitz zeigt sich jedoch kämpferisch: „Wir brauchen eine Aktion, keine Reaktion!“ Damit deutet er an, dass seine Mannschaft die nötige Leistungssteigerung zeigen muss, um im Aufstiegsrennen nicht den Anschluss zu verlieren. Die kommenden Wochen versprechen Spannung, und die Fans dürfen sich auf ein intensives Duell freuen, das darüber entscheiden könnte, wer letztendlich den Aufstieg in die 2. Bundesliga schaffen wird.