Im Kampf um den Aufstieg in die 3. Fußball-Liga hat Energie Cottbus einen herben Rückschlag erlitten. Im prestigeträchtigen Duell gegen den VfL Osnabrück mussten die Lausitzer eine knappe 0:1-Niederlage hinnehmen, die sie fünf Spieltage vor Saisonende auf Platz drei zurückwirft. Mit nun sieben Punkten Rückstand auf die Tabellenspitze wird die Luft für Cottbus zunehmend dünner.
Enttäuschung nach dem Spiel
Vor 15.741 Zuschauern im ausverkauften Stadion an der Bremer Brücke erzielte Ismail Badjie in der zweiten Halbzeit den entscheidenden Treffer für die Gastgeber. Cottbus-Trainer Claus-Dieter Wollitz, sichtlich frustriert, erklärte nach dem Spiel: „Wir haben uns selbst geschlagen. Im letzten Drittel haben wir nicht präzise genug agiert.“ Er zeigte sich enttäuscht über die Niederlage und betonte, dass man den Gegentreffer besser hätte verteidigen müssen.
Fan-Ausschreitungen und persönliche Angriffe
Wollitz ließ auch nicht unerwähnt, dass er von einigen Osnabrücker Fans beleidigt wurde, was den nach der Niederlage ohnehin angespannten Zustand zusätzlich aufheizte. „Ich hätte mir gewünscht, dass dieser Klub etwas mehr Stil hat. Das ist heutzutage leider nicht mehr der Fall“, erklärte er beim Sender Magenta Sport.
Blick nach vorne
Die Partie begann für Cottbus vielversprechend, doch nach einer starken Anfangsphase übernahmen die Osnabrücker das Kommando. Cottbus hatte in der ersten Halbzeit zwar einige gute Möglichkeiten, doch der endgültige Durchbruch blieb aus. Nun richtet sich der Fokus auf das nächste Spitzenspiel gegen Rot-Weiss Essen, bei dem Cottbus dringend Punkte benötigt, um den Anschluss an die Aufstiegsplätze nicht endgültig zu verlieren. Wollitz forderte von seiner Mannschaft eine klare Reaktion auf die Niederlage: „Wenn wir sagen, wir wollen eine Aktion draufhaben, dann gehe ich mit“, appellierte er. Die kommende Partie verspricht ein weiteres intensives Duell zu werden, in dem Cottbus alles daran setzen wird, den Abstand zu den führenden Teams zu verringern und den Kampf um den Aufstieg aufrechtzuerhalten.