Dynamo Dresden im Abstiegskampf: Fokussiert und ehrgeizig
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Dynamo Dresden im Abstiegskampf: Fokussiert und ehrgeizig

Dynamo Dresden im Abstiegskampf: Fokussiert und ehrgeizig
Quelle: liga2-online.de

Die SG Dynamo Dresden hat sich dank einer starken Rückrunde im Abstiegskampf der 2. Bundesliga eine vorteilhafte Position erarbeitet. Dennoch bleibt der Abstand zu einem direkten Abstiegsplatz mit nur zwei Punkten äußerst schmal. Cheftrainer Thomas Stamm hat bereits einige Überlegungen angestellt, wie viele Punkte zum Klassenerhalt erforderlich sein könnten. Am kommenden Samstag steht das entscheidende Duell gegen den VfL Bochum auf dem Programm.

Wichtige drei Punkte gegen Nürnberg

Der jüngste Sieg gegen den 1. FC Nürnberg war für die Dresdner Mannschaft von großer Bedeutung. Nach zwei Niederlagen in Folge, gegen den SC Paderborn und Hertha BSC, war der 2:0-Erfolg in Nürnberg ein wichtiger Schritt, um sich auf Platz 11 der Tabelle zu katapultieren. Das Ergebnis hätte auch anders ausgehen können, was Trainer Stamm in seiner Analyse betont: „Ich nehme keine Euphorie wahr. Wir müssen weiterhin fokussiert bleiben.“ Er erinnert daran, dass trotz des positiven Ergebnisses noch fünf herausfordernde Spiele vor dem Team liegen.

Personelle Herausforderungen bleiben bestehen

Die Vorbereitungen auf das Duell gegen den VfL Bochum werden von personellen Unsicherheiten begleitet. Zum Zeitpunkt der Pressekonferenz standen die Einsätze von Thomas Keller, Niklas Hauptmann und Vincent Vermeij noch auf der Kippe. Stamm zeigt sich jedoch optimistisch und hebt hervor: „Letzte Woche hat gezeigt, dass jeder Spieler wichtig ist. Wir können auf alle zählen.“ Der Trainer ist sich bewusst, dass die kommenden Partien gegen direkte Konkurrenten im Abstiegskampf entscheidend sein werden, und betont, dass ein defensiver Ansatz nicht ausreichend sein wird: „Fünf Mal Unentschieden zu spielen, reicht nicht. Wir müssen darauf aus sein, Spiele zu gewinnen.“

Entscheidende Spiele im Blick

Stamm möchte sich nicht in Rechenspiele verlieren, sondern richtet den Fokus auf das nächste Spiel. „Das Spiel am Samstag ist entscheidend. Dann sehen wir, wo wir stehen, nicht in der Tabelle, sondern in Bezug auf unsere Punktausbeute“, erklärt der 43-Jährige. In den letzten Wochen hat Dresden in ähnlichen Situationen bereits einige Punkte gesammelt, was das Selbstvertrauen stärken könnte. Stamm ist überzeugt, dass die Mannschaft die nötigen Leistungen auch in den kommenden Spielen abrufen kann. Die Zielvorgabe für den Klassenerhalt hat der Trainer bereits im Kopf, auch wenn er sich nicht auf eine konkrete Zahl festlegen möchte. „Es ist wichtig, dass wir in der Liga bleiben. Wenn es weniger Punkte braucht, ist das auch in Ordnung. Aber meine Zielmarke ist ambitioniert“, so Stamm. Er verweist auf die Erfahrungen aus der Saison 2017/18, als Eintracht Braunschweig mit 39 Punkten in die 3. Liga absteigen musste. Die kommenden Spiele könnten also entscheidend dafür sein, ob Dresden den Klassenerhalt schafft oder nicht.