Planungen nach dem Abstieg
Der FC Erzgebirge Aue hat nach dem Abstieg aus der 3. Liga die Planungen für die kommende Saison in der Regionalliga aufgenommen. Die Verantwortlichen stehen vor der Herausforderung, einen neuen Trainer zu finden, der das Team in dieser schwierigen Phase führen kann. Die Frage, wer künftig auf der Bank sitzen wird, ist daher von großer Bedeutung für die Vereinsführung und die Fans.
Torsten Ziegner als möglicher Trainer
Ein heißer Kandidat für das Traineramt ist Torsten Ziegner. Laut Berichten der "Bild" gab es bereits ein erstes Treffen zwischen dem 48-Jährigen und den Verantwortlichen des Vereins. Ziegner, der zuletzt den MSV Duisburg trainierte, bringt viel Erfahrung mit, darunter auch einen Aufstieg in die 3. Liga mit den Würzburger Kickers. Seine Erfolge und seine Kenntnisse im Fußball könnten dem FC Erzgebirge Aue in der Regionalliga von großem Nutzen sein.
Khvicha Shubitidze bleibt im Gespräch
Alternativ könnte auch Khvicha Shubitidze weiterhin das Zepter in der Hand halten. Präsident Thomas Schlesinger hat betont, dass der 51-Jährige "eine Option" für die Trainersituation bleibt. Shubitidze, der erst Anfang April als Nachfolger von Christoph Dabrowski übernommen hatte, zeigte sich ebenfalls offen für eine Fortsetzung seines Engagements. Unter seiner Leitung erzielte der FCE in vier Liga-Partien drei Punkte und erreichte das Halbfinale im Landespokal.
Großer Umbruch steht bevor
Der Abstieg in die Regionalliga deutet auf einen bevorstehenden Umbruch innerhalb des Vereins hin. Schlesinger äußerte sich dazu und gab zu, dass der Vorstand sich bislang zu sehr aus dem sportlichen Geschehen herausgehalten habe. Die Vereinsführung müsse in Zukunft aktiver auf die Stimmen aus der Kabine hören, um die richtigen Entscheidungen für die Zukunft zu treffen. Aue steht vor einer entscheidenden Zeit, in der sowohl personelle als auch strategische Weichen gestellt werden müssen.
