Hansa Rostock steht nach der deutlichen 2:5-Niederlage gegen Regensburg vor einem schwierigen Aufstiegskampf. Trainer Daniel Brinkmann war nach dem Spiel sichtlich enttäuscht und äußerte sich klar und deutlich zur Leistung seiner Mannschaft.
Enttäuschung nach der Klatsche
Nach dem zweiten sieglosen Spiel in Folge droht Hansa Rostock, im Aufstiegskampf weiter ins Hintertreffen zu geraten. Bei einer möglichen Niederlage von Essen und Cottbus könnte der Rückstand auf die Aufstiegsplätze auf bis zu sieben Punkte anwachsen. Brinkmann war nach dem Spiel frustriert und sprach von einem "beschämenden" Auftritt seiner Mannschaft, die in der Defensive nicht auf der Höhe war.
Defensive Schwächen aufgedeckt
Besonders die Defensive machte Brinkmann zu schaffen. Die Kogge ließ sich beim ersten Gegentreffer von einem Einwurf überrumpeln, und die folgenden Tore fielen durch Konter, bei denen die Rostocker viel zu weit von ihren Gegenspielern entfernt waren. "Wenn du so viele entscheidende Fehler machst, hast du es nicht verdient, mehr zu holen", stellte der Coach klar und kündigte an, intern mit den Spielern "unheimlich hart" ins Gericht zu gehen.
Kritik und Selbstreflexion
Brinkmann betonte, dass er sich nicht vor seine Spieler stellen wolle, sondern die Verantwortung für die schwache Leistung annehmen müsse. "Hast du die richtigen Worte gewählt? Hast du die Mannschaft richtig vorbereitet?", fragte er sich selbstkritisch. Die Unterstützung der Fans in der Kulisse sei groß gewesen, doch die Leistung auf dem Platz enttäuschte. "Das ist peinlich und beschämend", so Brinkmann, der die Herausforderung sieht, seine Mannschaft wieder auf Kurs zu bringen.
Zukunft im Aufstiegskampf ungewiss
Mit einem klaren Blick auf die kommenden Spiele muss Hansa Rostock nun dringend an seinen Defensivproblemen arbeiten, um nicht weitere Punkte im Aufstiegskampf zu verlieren. Die nächsten Wochen werden entscheidend sein, um die Kogge wieder in die Erfolgsspur zu bringen und die Hoffnung auf den Aufstieg am Leben zu halten.