Schwierige Zeiten für Preußen Münster
Am Freitagabend feierten sowohl Eintracht Braunschweig als auch Fortuna Düsseldorf wichtige Siege, gefolgt von Holstein Kiel und Arminia Bielefeld, die am Samstag im Duell gegen Münster nachzogen. Für die Preußen wird das Wochenende zunehmend düster, denn die Hoffnung auf den Klassenerhalt schwindet. Mit lediglich 28 Punkten rangiert Münster weiterhin auf dem letzten Tabellenplatz und hat bereits fünf Punkte Rückstand auf den Relegationsplatz. Die Situation könnte kaum dramatischer sein.
Enttäuschung nach frühem Jubel
Trainer Alois Schwartz äußerte sich nach der 2:3-Niederlage gegen Bielefeld tief enttäuscht. Die Heimfans hatten Grund zur Freude, als Münster früh in Führung ging, doch die Freude währte nicht lange. "Wir kommen richtig geil in das Spiel rein und machen das Tor", so Schwartz. In den ersten Minuten zeigten die Preußen eine starke Leistung, doch nach dem schnellen Ausgleich in einer Unterzahlphase schaltete man mental ab. "Dann hat sich der Kopf wieder eingeschaltet", erklärte der Trainer, während der Rückstand in der Kabine mit 1:3 besiegelt wurde.
Einstellung und Kampfgeist lobenswert
Trotz der Niederlage wollte Schwartz seiner Mannschaft kein schlechtes Zeugnis ausstellen. Die Einstellung stimmte, und die Spieler gaben nie auf. "Die Mannschaft hat Herz gezeigt", lobte der Trainer seine Schützlinge. Auch in der zweiten Halbzeit drückten sie auf das Tor, konnten jedoch die Schwierigkeiten beim Toreschießen nicht überwinden. Der späte Anschlusstreffer durch ein Eigentor der Bielefelder in der 86. Minute kam zu spät, um noch entscheidend eingreifen zu können.
Der Weg zum Klassenerhalt wird steinig
Mit nur drei verbleibenden Spielen steht Münster vor einer nahezu unmöglichen Aufgabe. Das nächste Spiel führt die Preußen am kommenden Sonntag nach Hannover, wo sie gegen die beste Rückrundenmannschaft antreten müssen. Danach warten mit Darmstadt und Elversberg zwei weitere Topteams auf die Preußen. Um noch eine Chance auf den Klassenerhalt zu haben, müssen die Münsteraner wohl drei Siege einfahren. Die Zeit wird knapp, und die Nerven liegen blank.
