Revolution im deutschen Amateurfußball: DFB und DFL bekennen sich zum Kompass-Modell
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Revolution im deutschen Amateurfußball: DFB und DFL bekennen sich zum Kompass-Modell

Mark Journalist
Revolution im deutschen Amateurfußball: DFB und DFL bekennen sich zum Kompass-Modell
Quelle: www.bild.de

Der deutsche Fußball steht vor einer grundlegenden Reform der Regionalligen-Struktur. DFB-Präsident Bernd Neuendorf und Liga-Präsident Hans-Joachim Watzke haben sich klar für das Kompass-Modell ausgesprochen, das eine bedeutende Änderung in der Aufstiegspolitik der Regionalligen mit sich bringen könnte.

Bekenntnis zur Aufstiegsreform

In einem Live-Talk in Oberhausen äußerte sich Neuendorf deutlich: „Für mich ist eines klar: Meister müssen aufsteigen. Das unterschreibe ich.“ Mit diesen elf Worten hat der DFB-Präsident ein starkes Bekenntnis zur Reform abgegeben. Die bisherige Regelung, bei der nur vier von fünf Meistern aufsteigen, wird nicht mehr aufrechterhalten. Die Botschaft ist klar: Die Zukunft gehört den Meistern.

Einstimmige Unterstützung für das Kompass-Modell

Am darauffolgenden Montag bekräftigte das DFL-Präsidium in Anwesenheit von Neuendorf einstimmig seine Unterstützung für das Kompass-Modell. Watzke bestätigte, dass vier Regionalligen im Kompass-Modell als richtig erachtet werden. Besonders umstritten ist die Zerschlagung der Regionalliga Nordost, die im Rahmen des Regionen-Modells diskutiert wurde. Die DFL hat sich jedoch geschlossen gegen diese Idee ausgesprochen.

Hintergrund und Argumentation für das Modell

Die DFB-Arbeitsgruppe hat zwei Vorschläge erarbeitet: das Kompass- und das Regionen-Modell. In den Sitzungsprotokollen wird deutlich, dass der DFB und die DFL sich stark für das Kompass-Modell einsetzen. Geschäftsführer Manuel Hartmann erklärte, dass dieses Modell sicherstellen würde, dass alle Verbände gleichmäßig beteiligt sind und es somit in der öffentlichen Wahrnehmung keine Verlierer geben würde. Mediator Dr. Michael Vesper äußerte sich optimistisch über die Identität und Akzeptanz, die das Kompass-Modell schnell gewinnen könnte.

Ost-West-Debatte als zusätzliches Hindernis

Eine bemerkenswerte Entscheidung des DFB war, das Regionen-Modell nicht zur Abstimmung zuzulassen. Die Begründung dafür liegt in der Befürchtung, dass eine „Ost-West-Debatte“ medial nicht zu vermeiden sei. Diese Diskussion ist jedoch bereits entfacht, da sowohl der Chemnitzer FC als auch Lok Leipzig vehement für das Kompass-Modell werben. Es bleibt abzuwarten, wie sich die weitere Diskussion entwickeln wird und ob das Kompass-Modell tatsächlich die gewünschte Reform im deutschen Amateurfußball einleiten kann.