SC Verl: Aufstiegsträume platzen nach Niederlage in Osnabrück
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SC Verl: Aufstiegsträume platzen nach Niederlage in Osnabrück

Dirk Journalist
SC Verl: Aufstiegsträume platzen nach Niederlage in Osnabrück
Quelle: www.liga3-online.de

Enttäuschung nach der Niederlage

Mit der 1:2-Niederlage beim VfL Osnabrück hat der SC Verl seine letzten Chancen auf einen Aufstieg in die 2. Bundesliga verspielt. Trainer Tobias Strobl zeigte sich nach dem Spiel sichtlich enttäuscht und haderte mit einer umstrittenen Schiedsrichterentscheidung, die seiner Meinung nach spielentscheidend war.

Kritik an Schiedsrichterentscheidung

In der 90. Minute kam es zu einer strittigen Szene, als Osnabrücks Müller im Zweikampf mit Japaur zu Boden ging. Der Schiedsrichter entschied auf ein Offensivfoul, was Strobl als Fehlentscheidung ansah. "Das sind wir fest der Überzeugung, dass das kein Foul war. Dann würden wir alleine auf das Tor zulaufen, machen vielleicht das 2:1 und die Explosion ist auf unserer Seite", beklagte er in der Pressekonferenz. Trotz dieser Enttäuschung räumte der 38-Jährige ein, dass die Argumentation viel hätte und wäre sei.

Technische Mängel und Kopfprobleme

Strobl war jedoch nicht nur mit der Schiedsrichterleistung unzufrieden, sondern auch mit der Leistung seiner eigenen Mannschaft. „Unsere technische Qualität war nicht gut. Deswegen war es auch so ein fahriges Spiel, wo wir nie so richtig die Kontrolle hatten“, analysierte er. Ab der 27. Minute, nach der Führung, hatte er das Gefühl, dass der Kopf seiner Spieler eine Rolle spielte. "Wir waren nicht mehr so mutig und haben viel zu schnell und einfach zu Torwart gespielt", fügte er hinzu und kritisierte den "viel zu billigen" Ausgleichstreffer, der kurz nach der Halbzeit fiel.

Zukunftsperspektiven im Saisonendspurt

Trotz der enttäuschenden Niederlage gab es für die Verler in der Schlussphase noch die Chance, den Rückstand auf den Relegationsrang zu verkürzen. „Wir wollten All-in gehen, ein Punkt hätte uns in der jetzigen Phase nichts gebracht“, erklärte Strobl. Der Last-Minute-Treffer der Osnabrücker war für den Coach der „K.O.-Schlag“, der die Hoffnungen auf eine Wende in der Saison begrub. „Natürlich können wir jetzt Rechenspiele machen, aber heute ist dieser Traum vielleicht schon so ein bisschen kaputt gegangen“, resümierte er. Für die verbleibenden drei Partien geht es nun darum, eine sehr gute Tabellenposition zu erreichen und der Saison ein Ende zu geben, das sie verdient hat.