TSV Havelse: Abstieg in die Regionalliga nach Niederlage gegen Verl besiegelt
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TSV Havelse: Abstieg in die Regionalliga nach Niederlage gegen Verl besiegelt

Mark Journalist
TSV Havelse: Abstieg in die Regionalliga nach Niederlage gegen Verl besiegelt

Der Traum vom Klassenerhalt in der 3. Liga ist ausgeträumt! Der TSV Havelse musste sich am vergangenen Spieltag mit 0:4 gegen den SC Verl geschlagen geben und steht nun zwei Spieltage vor dem Ende der Saison als Absteiger in die Regionalliga fest. Bis kurz vor der Halbzeitpause zeigte der Dorfklub aus Garbsen (bei Hannover) eine ansprechende Leistung und hatte die Hoffnung auf den vierten Sieg in den letzten fünf Spielen. Diese Hoffnung war die Grundvoraussetzung, um die Chance auf ein Rettungs-Wunder aufrechtzuerhalten. Doch die Partie nahm eine dramatische Wendung.

Kritischer Wendepunkt vor der Pause

In nur 120 Sekunden zerplatze der Traum vom Klassenerhalt. Oualid Mhamdi (44.) nutzte eine Ecke und traf unbedrängt zur Führung für die Ostwestfalen. Nur zwei Minuten später erhöhte Marco Wörner (45.+1) auf 2:0, was das Havelse-Team in einen Schockzustand versetzte. Kurz vor dem Pausenpfiff traf Jonas Arweiler (45.+5) sogar zum 3:0 und damit war der Abstieg in greifbare Nähe gerückt.

Trainer Ferchichi zeigt sich enttäuscht, aber stolz

Nach der desaströsen ersten Halbzeit reagierte Trainer Samir Ferchichi (40) und nahm in der Halbzeit drei Wechsel vor, um „neue Euphorie auf den Platz zu bringen“. Doch diese hielt nur vier Minuten. Mit dem 4:0 von Mhamdi (49.) war der Abstieg endgültig besiegelt. Ferchichi äußerte sich nach dem Spiel enttäuscht: „Wir haben komplett den Faden verloren. Ich bin aber trotzdem stolz auf die Mannschaft und darauf, dass wir uns bis heute am Leben erhalten haben. Die Buchmacher hatten uns schon früh abgeschrieben.“

Zukunft des TSV Havelse ungewiss

Mit dem Abstieg in die Regionalliga steht der TSV Havelse vor einem großen Umbruch. Die Mannschaft wird voraussichtlich auseinanderfallen, und auch die Zukunft von Sportdirektor Florian Riedel (36) sowie Trainer Ferchichi ist ungewiss. „Wir haben eine gute Saison mit vielen Höhen, aber natürlich auch vielen Tiefen gespielt. Wir haben viel richtig gemacht. Nicht alles, sonst wären wir nicht abgestiegen“, so Ferchichi weiter. Für die letzten beiden Spiele gegen das Schlusslicht Schweinfurt (10.5.) und in Aachen (16.5.) kündigte der Trainer an: „Unser Ziel muss es sein, den 1. Abstiegsplatz zu verteidigen. Wir werden alles geben.“