In einem überraschenden Schritt hat der SC Wiedenbrück die Trennung von Trainer Sascha Mölders bekanntgegeben. Der Verein, der sich aktuell am Tabellenende der Regionalliga West befindet, sah sich gezwungen, diese Maßnahme zu ergreifen, um frischen Wind in das Team zu bringen. Diese Entscheidung folgt auf eine schwierige Phase, in der Wiedenbrück in fünf der letzten sechs Partien das Nachsehen hatte und nun auf dem letzten Platz der Liga rangiert.
Kritische Tabellensituation führt zur Trennung
Die jüngste 0:2-Niederlage gegen den 1. FC Bocholt war das letzte Signal, das die Vereinsverantwortlichen dazu bewegte, die Reißleine zu ziehen. Aktuell beträgt der Abstand zu einem sichereren Platz bereits sechs Punkte, wenngleich Wiedenbrück noch ein Nachholspiel zu absolvieren hat. Der Vorstand des Vereins betonte, dass man sich eine Fortsetzung der Zusammenarbeit gewünscht hätte, jedoch die drängende Situation im Abstiegskampf eine andere Entscheidung erforderlich machte.
Neuer Impuls für die entscheidende Phase der Saison
„Wir möchten der Mannschaft in dieser entscheidenden Phase neue Impulse geben und die Dynamik ändern“, erklärte der Vorstand. Mit nur noch sieben Spielen auf dem Programm liegt der Fokus nun darauf, die Abstiegszone zu verlassen und den Klassenerhalt zu erreichen. Wer die Geschicke des Teams beim anstehenden Auswärtsspiel gegen Fortuna Düsseldorf II leiten wird, bleibt vorerst ungewiss.
Mölders blickt mit Dankbarkeit zurück
Sascha Mölders, der von 2008 bis 2010 als Spieler für Rot-Weiss Essen aktiv war und in den vergangenen 15 Monaten als Trainer in Wiedenbrück tätig war, äußerte sich ebenfalls zu seiner Entlassung. Er zeigte sich dankbar für die Zusammenarbeit mit dem Verein und bedauerte die Entwicklung: „Ich hätte mir gewünscht, den eingeschlagenen Weg gemeinsam weiterzugehen. Ich hoffe, dass die Mannschaft die notwendigen Punkte holt und dieser Schritt am Ende dazu beiträgt, den Klassenerhalt zu sichern.“ Der SC Wiedenbrück muss nun schnell handeln, um in dieser kritischen Phase der Saison die richtigen Entscheidungen zu treffen und den drohenden Abstieg abzuwenden.