Wollitz über das Aufstiegsrennen: "Alles ist möglich"
XSZENE - RWE Magazin
🏠 Home 🔄 Transfergerüchte 🎥 Videos
🔐 Login 📝 Registrieren

Wollitz über das Aufstiegsrennen: "Alles ist möglich"

Sebastian Journalist
Wollitz über das Aufstiegsrennen: "Alles ist möglich"
Quelle: Niklas Scheifers

Claus-Dieter Wollitz: Die schillerndste Figur der 3. Liga

Claus-Dieter Wollitz, Trainer von Energie Cottbus, sorgt regelmäßig für Aufsehen in der 3. Liga. Seine jüngsten Äußerungen nach dem 0:1 gegen den VfL Osnabrück haben einmal mehr gezeigt, dass „Pele“ kein Blatt vor den Mund nimmt. In einer emotionalen Pressekonferenz attackierte er sowohl den Schiedsrichter als auch die Presse, was für große Aufmerksamkeit sorgte.

Boykott gegen MagentaSport: Ein Zeichen setzen

Nach dem spektakulären 5:3-Sieg gegen Rot-Weiss Essen verweigerte Wollitz zunächst jeglichen Kommentar zu dem Spiel. Der Grund: ein Boykott gegen den TV-Sender MagentaSport aufgrund von unfairer Berichterstattung. Doch kurz vor dem nächsten Spiel gegen Viktoria Köln ließ er sich wieder interviewen und lobte die Leistungen seiner Mannschaft sowie die von RWE. „Das war Werbung für den Fußball“, erklärte er und betonte den großen Respekt, den er für die Essener hat.

Intensität und Wachsamkeit als Schlüssel zum Erfolg

Vor dem wichtigen Auswärtsspiel gegen Viktoria Köln appellierte Wollitz an seine Spieler, die Intensität, Wachsamkeit und das Verantwortungsbewusstsein hochzuhalten. Er stellte klar, dass keine Nachlässigkeit erlaubt sei, um auch weiterhin im Aufstiegsrennen eine Rolle zu spielen. „Eine gute Leistung gegen Köln könnte uns Rückenwind geben“, zeigte er sich optimistisch.

Aufstiegsrennen bleibt spannend

Trotz der positiven Stimmung sieht Wollitz noch keine Vorentscheidung im Aufstiegsrennen. Die drei Punkte Regelung sorgt dafür, dass selbst vermeintlich abgeschlagene Mannschaften wie Hansa Rostock weiterhin Chancen haben. „Es ist alles möglich, das zeigen auch die Ergebnisse“, so Wollitz. Ein Sieg gegen die Viktoria könnte Cottbus sogar für kurze Zeit an RWE vorbeiführen und den Druck auf die Konkurrenz erhöhen.