Abschied eines Leistungsträgers: Lars Dietz verlässt Viktoria Köln

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Creed Journalist
Abschied eines Leistungsträgers: Lars Dietz verlässt Viktoria Köln

Viktoria Köln verliert einen Schlüsselspieler

Viktoria Köln steht vor einer neuen Herausforderung, nachdem der langjährige Innenverteidiger Lars Dietz den Verein verlässt. Nach fünf erfolgreichen Jahren in den Höhenberger Reihen hat sich der 29-Jährige für einen Wechsel zum belgischen Zweitligisten Patro Eisden Maasmechelen entschieden. Der Wechsel erfolgt ablösefrei, was die Entscheidung für die Verantwortlichen umso schmerzhafter macht.

Wertschätzung für Dietz' Engagement

Sportchef Valentin Schäfer äußerte sich zur Situation und betonte die Bedeutung von Dietz für die Mannschaft: „Es ist kein Geheimnis, dass wir Lars als Führungsspieler im Verein halten wollten und uns im Rahmen unserer Möglichkeiten dafür gestreckt haben.“ Trotz aller Bemühungen hat sich der Abwehrspieler für eine neue Herausforderung entschieden, was den Verantwortlichen der Viktoria Dankbarkeit für seine „Professionalität und die wichtige Rolle“ einbringt, die er in den vergangenen fünf Jahren gespielt hat.

Ein Rekordspieler verlässt die Viktoria

Mit insgesamt 142 Pflichtspieleinsätzen zählt Lars Dietz zu den Rekordspielern des Vereins. Nur Simon Handle hat in der 3. Liga häufiger für die Viktoria gespielt. In der vergangenen Saison führte Dietz die Mannschaft über weite Strecken als Kapitän, nachdem Christoph Greger verletzt war, und krönte seine Zeit bei Viktoria Köln mit dem dritten Gewinn des Mittelrheinpokals.

Ein neuer Weg für den Abwehrspieler

Dietz blickt auf eine prägende Zeit bei den Kölnern zurück und betont, dass ihm der Verein in schwierigen Phasen stets zur Seite stand. „Sie haben mich mit großer Geduld und Wertschätzung zurück auf den Platz begleitet,“ sagt der Innenverteidiger. Trotz der engen Bindung fiel ihm die Entscheidung für einen Wechsel ins Ausland nicht leicht. „Manchmal sind Veränderungen aber nötig, um neue Erfahrungen zu sammeln.“ Der Abschied von Viktoria Köln bedeutet bereits den elften Abgang in diesem Sommer, was die Umstrukturierung der Mannschaft weiter vorantreibt.