Abstiegssorgen beim FC Erzgebirge Aue: Ein 10-Millionen-Plan für die Zukunft
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Abstiegssorgen beim FC Erzgebirge Aue: Ein 10-Millionen-Plan für die Zukunft

Abstiegssorgen beim FC Erzgebirge Aue: Ein 10-Millionen-Plan für die Zukunft
Quelle: www.bild.de

Die Lage beim FC Erzgebirge Aue wird zunehmend bedrohlicher. Nach einer enttäuschenden Niederlage gegen Rot-Weiss Essen stehen die Veilchen mit neun Punkten Rückstand auf das rettende Ufer da und der Abstieg aus der 3. Liga rückt immer näher. Hinter den Kulissen laufen jedoch bereits erste Planungen für den Ernstfall.

Vorstand vor Ort – Trost statt Feier

Der Vorstand um Präsident Thomas Schlesinger, Jens Haustein und Jörg Scholz war kürzlich direkt in Essen, um das Team zu unterstützen. Nach dem Abpfiff gab es anstelle einer Kabinen-Party nur Trost und aufmunternde Worte für die Spieler. Die Defensive bleibt ein großes Manko, denn die wiederholte Häufung von Gegentoren zieht sich wie ein roter Faden durch die gesamte Saison. Mit jedem weiteren Spiel sinken die Hoffnungen auf den Klassenerhalt.

Vorausschau auf die 4. Liga

Intern beschäftigt man sich bereits intensiv mit der nächsten Saison, selbst im Falle eines Abstiegs. Der Vorstand hat sich letzte Woche den Mitarbeitern des Klubs, von den Jugendtrainern bis zur Stadionbrigade, vorgestellt und die groben Pläne für die Saison 2026/27 skizziert.

Ein ambitioniertes Ziel: 10-Millionen-Euro-Etat

Die Hauptbotschaft des Vereins ist klar: Trotz der notwendigen Einsparungen und Umstrukturierungen sollen die aufgebauten Strukturen und die professionelle Infrastruktur erhalten bleiben. Ziel ist es, einen Etat von nahezu 10 Millionen Euro zu generieren – ein Budget, das den Veilchen den sofortigen Wiederaufstieg ermöglichen soll. In den kommenden Wochen stehen Gespräche mit Sponsoren und Partnern auf dem Plan, um die finanziellen Grundlagen zu klären.

Interne Unruhe im Aufsichtsrat

Doch nicht alles läuft reibungslos im Klub. Berichten zufolge gibt es Unzufriedenheit innerhalb des Aufsichtsrats, insbesondere bezüglich der Position des Sportchefs im Falle eines Abstiegs. Während der Vorstand an Ex-Bayern-Star Michael Tarnat festhalten möchte, fordern einige Aufsichtsräte eine Neubesetzung. Präsident Schlesinger äußerte dazu: „Im Aufsichtsrat gibt es unterschiedliche Meinungen, was legitim ist. Jeder hat das Wohl des Vereins im Herzen.“ Er bekräftigte die enge Zusammenarbeit mit dem Aufsichtsrat, betonte aber auch, dass letztlich der Vorstand für operative Entscheidungen verantwortlich ist. Die nächsten Wochen werden entscheidend für die Zukunft des FC Erzgebirge Aue sein – sowohl auf dem Platz als auch hinter den Kulissen.