Aue zieht die Reißleine: Massive Veränderungen nach der Pleite gegen Hoffenheim II
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Aue zieht die Reißleine: Massive Veränderungen nach der Pleite gegen Hoffenheim II

Aue zieht die Reißleine: Massive Veränderungen nach der Pleite gegen Hoffenheim II
Quelle: www.media-sportservice.de

Der FC Erzgebirge Aue befindet sich in einer sportlichen Krise und hat nun drastische Maßnahmen ergriffen. Nur einen Tag nach der herben 3:5-Niederlage gegen die zweite Mannschaft der TSG Hoffenheim zog der Verein personelle Konsequenzen, um die Richtung für die verbleibende Saison zu ändern.

Trainerteam wechselt

Cheftrainer Christoph Dabrowski und sein Co-Trainer Lars Fuchs wurden mit sofortiger Wirkung von ihren Ämtern entbunden. Unter Dabrowskis Leitung sammelten die „Veilchen“ in neun Ligaspielen lediglich zwei magere Punkte, was die Entscheidung des Vorstands notwendig machte. Dabrowski, der zuvor bei Rot-Weiss Essen tätig war, hatte erst seit Anfang Februar die Verantwortung für die sportlichen Geschicke bei Aue inne.

Sport-Geschäftsführer tritt zurück

Zusätzlich hat Sport-Geschäftsführer Michael Tarnat seine Position aufgegeben. Er begründete seinen Rücktritt mit „unterschiedlichen Auffassungen zur sportlichen Ausrichtung“ und bedauerte, das Erzgebirge mit einer enttäuschenden Bilanz verlassen zu müssen. Tarnat, einst Nationalspieler, äußerte seine besten Wünsche für die Zukunft des Vereins.

Neues Trainerteam

In der aktuellen Situation übernimmt ein internes Trainerteam die Verantwortung für die Mannschaft. Nachwuchsleiter Khvicha Shubitidze und Enrico Kern bereiten das Team auf die kommenden Spiele in einer engen Englischen Woche vor. Die Kaderplanung wird fortan von Steffen Ziffert, Sportvorstand Jens Haustein und Shubitidze gemeinsam gesteuert.

Der Weg nach vorne

Sportvorstand Jens Haustein betonte, dass alle beteiligten Personen mit vollem Einsatz für den Verein gearbeitet haben. Die getroffenen Maßnahmen sollen als Katalysator dienen, um eine Trendwende herbeizuführen und den Verein wieder auf den richtigen Kurs zu bringen. In einer angespannten Lage ist es nun entscheidend, schnellstmöglich die Wende zu schaffen, um den Abstiegskampf erfolgreich zu meistern.