Langjährige Verantwortung und anstehender Abschied
Nach 22 Jahren an der Spitze des FC Ingolstadt steht Peter Jackwerth vor seinem letzten Jahr als Vorstandsvorsitzender. Der 68-Jährige hat in seiner Amtszeit viel bewegt und möchte den Schanzern ein solides Fundament für die Zukunft hinterlassen. Sein Ziel ist klar: Eine sportliche Steigerung muss her, denn die jüngsten Entwicklungen waren alles andere als erfreulich.
Die Herausforderung der 3. Liga
Der FC Ingolstadt, einst in der Bundesliga etabliert, kämpft mittlerweile in der 3. Liga gegen den Ruf der grauen Maus. Jackwerth äußert sich im Interview mit dem "Donaukurier" kritisch über die aktuelle Tabellensituation: "Es ist völlig unbefriedigend, auf welchem Tabellenplatz wir stehen." Trotz ansehnlicher Leistungen der Mannschaft konnte der FCI nur selten in der oberen Tabellenhälfte verweilen. Der Abstieg aus der 2. Bundesliga hat seine Spuren hinterlassen, und die Schanzer konnten in den vergangenen vier Jahren nie über Platz 10 hinauskommen.
Änderungen sind notwendig
Die Unzufriedenheit von Jackwerth ist deutlich spürbar: "Mir fehlt im Team einfach die gewisse Galligkeit, etwas erreichen zu wollen." Trotz positiver Ansätze bleibt der FCI hinter den Erwartungen zurück. Der Druck wächst, und Jackwerth ist sich bewusst, dass Veränderungen notwendig sind: "Wir werden etwas ändern müssen. Mein letztes Jahr als Vereinspräsident läuft, und ich habe mir vorgenommen, nochmals enger dranzusein und an der Kaderzusammenstellung mitzuwirken."
Zukunftsperspektiven und Kaderplanung
Ein Lichtblick für die Zukunft könnte Abwehrchef Simon Lorenz sein, mit dem der FCI über eine Vertragsverlängerung verhandelt. Jackwerth zeigt sich optimistisch: "Finanzielle Sorgen habe ich nicht. Aber ohne sportlichen Erfolg kostet das Geld." Die Rückkehr auf die große Bühne ist das erklärte Ziel, und der FCI-Boss ist fest entschlossen, die letzten Monate seiner Amtszeit aktiv zu nutzen, um den Verein wieder auf den richtigen Kurs zu bringen.