Bayern München: Strafe nach Tumult-Szenen gegen Real Madrid, aber keine Fan-Sperre
XSZENE - RWE-Magazine
Nicht eingeloggt
Ihr Zugriff auf XSZENE.de
Kostenfrei weiterlesen!

Nutzen Sie dieses Angebot wie gewohnt mit nutzungsbasierter Werbung und Tracking.

AKZEPTIEREN UND WEITER

Privacy Center

...oder XSZENE+ abonnieren

Ein Login – viele Tracking-freie Angebote!

ABONNIEREN

Bereits XSZENE+ Abonnent? HIER ANMELDEN

Sie sind offline

XSZENE als App installieren

Installieren Sie XSZENE für schnelleren Zugriff!

Suche

Artikel durchsuchen

Menü

Bayern München: Strafe nach Tumult-Szenen gegen Real Madrid, aber keine Fan-Sperre

Seppel Journalist
Bayern München: Strafe nach Tumult-Szenen gegen Real Madrid, aber keine Fan-Sperre
Quelle: bild.de

München – Nach den tumultarischen Szenen beim Viertelfinal-Rückspiel der Champions League gegen Real Madrid, das die Bayern mit 4:3 für sich entscheiden konnten, sieht sich der deutsche Rekordmeister mit einer empfindlichen Geldstrafe konfrontiert. Der europäische Fußball-Verband UEFA hat entschieden, die Münchner mit knapp 90.000 Euro zu belegen, was die Verantwortlichen in der Allianz Arena dazu zwingt, sich ernsthaft mit den Vorfällen auseinanderzusetzen.

Ursachen der Geldstrafe

Die Strafe setzt sich aus mehreren Punkten zusammen: 40.000 Euro müssen die Bayern für die Verletzung des Innenraums zahlen, weitere 30.000 Euro wurden für unangemessene Botschaften der Fans verhängt. Zudem kommen 14.000 Euro für das Blockieren öffentlicher Durchgänge und 5.625 Euro für das Werfen von Gegenständen dazu. Diese Vorfälle fanden in einer emotionalen Atmosphäre statt, als einige Ultras während des Spiels in den Innenraum sprangen und dabei Fotografen an der LED-Bande einklempten, was zu Verletzungen führte.

Keine Fan-Sperre für das Halbfinale

Trotz der hohen Geldstrafe gibt es auch positive Nachrichten für die Bayern-Fans: Das Rückspiel im Halbfinale der Champions League gegen Paris Saint-Germain wird vor vollen Rängen in der Allianz Arena stattfinden. Ein befürchteter Ausschluss der Fans bleibt den Münchnern somit erspart. Dies ist besonders wichtig, da eine Sperre der gesamten Südkurve, die auch die Ultras umfasst, gravierende Auswirkungen auf die Heimspiele gehabt hätte. Die UEFA hatte die Bewährungsstrafe im Dezember verhängt, nachdem bei einem vorherigen Spiel gegen Sporting Lissabon Pyro-Fackeln gezündet wurden. In diesem Fall wurde jedoch entschieden, die Vorfälle isoliert zu betrachten, was die Konsequenzen für die Fans milderte.

Entschuldigung der Vereinsführung

Sportdirektor Christoph Freund äußerte sich zu den Vorfällen und entschuldigte sich für die Verletzungen der Fotografen. „Es waren natürlich außergewöhnliche Emotionen im Spiel. Es war Chaos und das tut uns auch leid. Dass da Journalisten verletzt wurden, das darf nie passieren! Das gehört auch nicht ins Stadion“, betonte er. Die Vorfälle haben nicht nur juristische Konsequenzen, sondern werfen auch einen Schatten auf die Fankultur im Stadion. Die Polizei hat bereits Ermittlungen gegen die betreffenden Ultras eingeleitet, und die UEFA wird ebenfalls weiterhin die Vorfälle genau beobachten. Inmitten dieser turbulenten Zeiten hofft Bayern München, dass sich solche Szenen in Zukunft nicht wiederholen und die Fans weiterhin die Spiele im Stadion genießen können, ohne dass es zu gefährlichen Situationen kommt.