Bayerns Verbands-Boss Kern sorgt für Aufregung im DFB: "Frankfurter Würstchen" statt Extra-Wurst
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Bayerns Verbands-Boss Kern sorgt für Aufregung im DFB: "Frankfurter Würstchen" statt Extra-Wurst

Bayerns Verbands-Boss Kern sorgt für Aufregung im DFB: "Frankfurter Würstchen" statt Extra-Wurst
Quelle: www.bild.de

Der DFB-Zoff um die Ligen-Struktur nimmt neue Dimensionen an, nachdem Bayerns Verbands-Boss Dr. Christoph Kern im Bayerischen Rundfunk mit scharfen Worten auf die Arbeitsgruppe des DFB zur Aufstiegsfrage reagierte. Sein Vergleich zwischen einer bayerischen Extra-Wurst und einem Frankfurter Würstchen sorgte für Lacher, offenbart aber auch die tiefe Abneigung Kerns gegenüber dem DFB.

Kritik am DFB und neue Ideen

Kern ließ keinen Zweifel daran, dass er die Entscheidungen des DFB nicht ernst nimmt. Auf die Frage, ob er fürchte, dass der DFB sich mit einer Lösung durchsetzen könnte, grinste er und betonte: „Die Regionalligen werden von den Trägern und Verbänden entschieden, vom DFB kann und wird da auch nichts vorgegeben werden.“ Diese Aussage zeigt, dass Kern bereit ist, sich gegen die Macht des DFB zu positionieren, was in der Fußballgemeinschaft für Unruhe sorgt.

Verwirrung um das Regionen-Modell

Besonders auffällig ist Kerns plötzliche Abkehr vom zuvor favorisierten Regionen-Modell. Nur drei Wochen nach der Diskussion über dieses Modell bringt er neue Vorschläge ins Spiel, die eine Reform der 3. Liga in zwei Phasen vorsehen. Dabei sollen die fünf Regionalligen in die Hinrunde starten und im Winter Aufstiegsrunden gebildet werden. Diese plötzliche Kehrtwende wirft Fragen auf und lässt vermuten, dass Kern möglicherweise die Übersicht verloren hat.

Widerstand aus der Basis

Die Reaktion der bayerischen Vereine und Fans zeigt, dass Kerns Ansichten nicht überall auf Zustimmung stoßen. Ein Spruchband des Drittligisten Regensburg forderte offen: „Keine Extra-Wurst für Bayern!“ Dies unterstreicht, dass die Basis die Entwicklungen im DFB kritisch verfolgt und nicht bereit ist, Kerns Alleingänge zu unterstützen.

Fassungslosigkeit vor DFB-Sitzung

Vor der entscheidenden Sitzung der Verbandspräsidenten am 14. Mai herrscht in der Branche Fassungslosigkeit. Ex-Drittliga-Trainer Torsten Ziegner äußerte seinen Unmut über die erneuten Diskussionen: „Ich bin sauer, dass diese Thematik jetzt nochmal aufkommt, wo man so weit ist.“ Es bleibt abzuwarten, wie sich die Situation entwickeln wird und ob Kern seine Position im DFB weiter halten kann.