Interesse an Marcel Costly sorgt für Spannungen
In der 3. Liga sorgt das Interesse von Rot-Weiss Essen an Marcel Costly vom FC Ingolstadt für Aufregung. Vorstandschef Marc-Nicolai Pfeifer hat kürzlich öffentlich über den Wunsch des Spielers gesprochen, zu RWE zu wechseln. Diese Äußerungen kamen bei den Schanzern jedoch nicht gut an, was zu deutlicher Kritik von Geschäftsführer Dietmar Beiersdorfer führte.
Anfrage im Winter bestätigt
Beiersdorfer bestätigte in einem Interview mit "MagentaSport", dass es im Winter eine Anfrage von Rot-Weiss Essen für den Offensivspieler gegeben habe. Pfeifer hatte die Situation als sehr positive Entwicklung gewertet, da Costly bereits in der Vergangenheit seinen Wunsch geäußert hatte, nach Essen zu wechseln. Beiersdorfer hingegen bezeichnete das Vorgehen als sehr verwunderlich und betonte die Wertschätzung für Costly, der weiterhin eine wichtige Rolle beim FC Ingolstadt spielt.
Öffentliche Äußerungen als unkollegial bewertet
Die öffentliche Bekanntmachung des Interesses durch RWE wurde von Beiersdorfer scharf kritisiert. Er nannte es "unkollegial und nicht wirklich professionell", dass in den Medien über einen Spieler gesprochen werde, der noch mindestens zwei Jahre Vertrag bei einem anderen Verein hat. Beiersdorfer forderte Pfeifer auf, sich um die eigenen Dinge zu kümmern, anstatt andere Vereine ins Spiel zu bringen.
Costlys Ambitionen für die Zukunft
Marcel Costly selbst äußerte, dass er nach seiner besten Saison, in der er 16 Tore und acht Vorlagen erzielte, weitere Schritte in seiner Karriere gehen möchte. Trotz der Spannungen zwischen den Clubs ist klar, dass eine Verpflichtung durch RWE nun mit höheren finanziellen Aufwendungen verbunden wäre. Die kommenden Wochen werden zeigen, ob es zu einer Einigung zwischen den Parteien kommen kann.
