Saarbrücken bleibt ohne Treffer
Der 1. FC Saarbrücken steht weiterhin unter Druck im Abstiegskampf der 3. Liga. Im wichtigen Duell gegen 1860 München konnten die Saarländer trotz zahlreicher Chancen nur ein 0:0 erreichen. Mit diesem Ergebnis wird der Abstand zu den Verfolgern, nach dem Duell zwischen Ulm und Havelse, voraussichtlich schrumpfen, was die Situation für den FCS nicht einfacher macht.
Trainerwechsel bringt frischen Wind
Im Vergleich zur Niederlage gegen Havelse wechselte Trainer Argirios Giannikis gleich dreimal in der Startelf. Fahrner, Bichsel und Multhaup erhielten das Vertrauen, während Elongo-Yombo, der gesperrte Rizzuto und Bormuth auf der Bank Platz nehmen mussten. Am 123. Geburtstag des Vereins war es für die Gastgeber von entscheidender Bedeutung, Punkte für den Klassenerhalt zu sammeln.
Chancen, Chancen, Chancen
Der FCS begann die Partie druckvoll und zeigte eine klare Überlegenheit. Multhaup sorgte gleich zu Beginn für Gefahr, scheiterte jedoch am Torhüter der Münchener, Dähne. Auch Brünker hatte eine große Möglichkeit, als er Dähne ausspielte, aber sein schwacher Schuss wurde auf der Linie geklärt. Die Statistiken sprachen für den FCS: 7:0 Ecken in der ersten Halbzeit, doch das Tor wollte einfach nicht fallen. Die Fans waren frustriert und fragten sich, wie viele Chancen man noch vergeben wolle.
Schiedsrichter entscheidet gegen den FCS
Nach dem Seitenwechsel drängten die Saarländer weiterhin auf den Führungstreffer, doch auch die Gäste hatten ihre Möglichkeiten. Menzel bewies sein Können mit starken Paraden. Ein umstrittener Moment ereignete sich, als der Schiedsrichter einen klaren Elfmeter für Saarbrücken nach einem Foul an Pick nicht pfiff, was die Gemüter auf der Tribüne erhitzte. Trotz einer Nachspielzeit von neun Minuten blieb der FCS ohne Tor und muss nun weiter um den Klassenerhalt bangen.