Comeback nach Rückstand: SV Waldhof Mannheim erkämpft sich Unentschieden in Wiesbaden
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Comeback nach Rückstand: SV Waldhof Mannheim erkämpft sich Unentschieden in Wiesbaden

Comeback nach Rückstand: SV Waldhof Mannheim erkämpft sich Unentschieden in Wiesbaden
Quelle: www.liga3-online.de

Wilder Ritt in der Brita-Arena

Im Sonntagsspiel gegen den SV Wehen Wiesbaden erlebte der SV Waldhof Mannheim eine Achterbahnfahrt der Gefühle. Nach einem herben 0:3-Pausenrückstand mobilisierte die Mannschaft von Cheftrainer Luc Holtz alle Kräfte und kämpfte sich zurück ins Spiel. Die entscheidenden Impulse kamen dabei aus der Kabine, wo klare Worte für die Spieler gefunden wurden.

Unzufriedenheit in der Kabine

Der Start in die Partie verlief alles andere als optimal für die Waldhöfer. Bereits in der ersten Minute musste man den Rückstand hinnehmen, nachdem ein Fehler im Aufbauspiel von Sanoussy Ba zum ersten Gegentor führte. Holtz war nach dem Spiel sichtbar enttäuscht und äußerte sich kritisch: „Bei der Aktion vor dem ersten Gegentor fragst du dich als Trainer, ob der Spieler dir unter der Woche zugehört hat.“ Mit einem klaren Appell an seine Spieler in der Kabine schaffte er eine „Selbstreinigung“, wie Janne Sietan es treffend beschrieb.

Standards als Schlüssel zum Erfolg

In der zweiten Halbzeit zeigten die Mannheimer eine beeindruckende Reaktion. Samuel Abifade sorgte mit zwei Toren (55./68.) und Terrence Boyd mit einem weiteren Treffer (83.) für den 3:3-Ausgleich. Holtz betonte, dass die Standardtore entscheidend waren: „Da geht ein ganz klarer Gruß an Co-Trainer Asif Saric, der sich jede Woche die Mühe macht, etwas herauszuarbeiten.“ Diese Standards könnten in Zukunft noch wichtiger werden, um die Defensive zu stabilisieren.

Blick nach vorne: Defensivprobleme anpacken

Trotz des Remis bleibt Holtz realistisch. „Wir waren in der zweiten Halbzeit nicht drei Tore besser als Wiesbaden, aber in der ersten Hälfte auch nicht drei Tore schlechter.“ Die Anzahl der Gegentore – 63 nach 34 Spielen – ist alarmierend und muss dringend reduziert werden, wenn der Waldhof in der nächsten Saison oben angreifen will. Abifade ist sich dessen bewusst: „Das wäre auf jeden Fall eine Idee.“ Nun gilt es, sich auf das kommende Spiel gegen den Absteiger Schweinfurt vorzubereiten, um die positive Entwicklung fortzusetzen.