Der SC Verl auf dem Weg zum Aufstieg
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Der SC Verl auf dem Weg zum Aufstieg

Der SC Verl auf dem Weg zum Aufstieg

Der SC Verl auf dem Weg zum Aufstieg

Der SC Verl hat sich in der aktuellen Saison als Tabellendritter stabilisiert und gilt als ernsthafter Kandidat für den Aufstieg. Trainer Tobias Strobl äußert sich im Gespräch mit liga3-online.de zu den Gründen für die Rückkehr zur Form, seiner Gefühlslage in der Kabine und den Auswirkungen der Länderspielpause.

Die aktuelle Tabellensituation

liga3-online: Nach dem 30. Spieltag steht der SC Verl auf dem dritten Platz. Wie nehmen Sie die Tabelle und die letzten Wochen wahr, Herr Strobl?

Strobl: Ich konzentriere mich eher auf das Gesamtbild als nur auf die momentane Tabellenposition. Aus meiner Sicht sind wir gut aus der Winterpause gestartet. Allerdings stieg der Erwartungsdruck, was dazu führte, dass wir etwas die Leichtigkeit verloren haben. Nach der Niederlage gegen den SSV Jahn Regensburg (1:2) haben wir im Team eine Aussprache geführt, die uns geholfen hat, die richtigen Schlüsse zu ziehen. Daraufhin sind wir schnell wieder in die Erfolgsspur zurückgekehrt und fühlen uns auf dem richtigen Weg.

Der Rückkehr zur Form

Wie wurde der SC Verl nach der kurzen Schwächephase wieder auf Kurs gebracht?

Es gibt mehrere Gründe dafür. Wir sind eine funktionierende Einheit und kommunizieren viel miteinander. Nach der Phase, in der es nicht gut lief, haben wir versucht, die positiven Aspekte wieder in den Vordergrund zu rücken. Es war wichtig, Zweifel abzubauen und das Selbstvertrauen zu stärken. Wir dürfen nicht vergessen, dass wir insgesamt eine starke Saison spielen, auch wenn Rückschläge manchmal den Blick darauf trüben.

Starke Leistungen und Teamgeist

In den letzten Spielen gab es mehrere Zu-Null-Siege. Ist das der beste SC Verl, den wir in dieser Saison gesehen haben?

Ich bin ein emotionaler Mensch, und die Stimmung in der Kabine ist derzeit sehr positiv. Jeder blickt nach vorne, kennt seine Rolle und schätzt die aktuelle Situation. Wir sind stabil und stehen nicht ohne Grund auf Platz drei. Die Schnelllebigkeit des Fußballs haben wir während unserer schwächeren Phase im Februar erlebt. Wir setzen alles daran, dass uns das nicht erneut passiert.

Euphorie und Vorfreude

Wie viel Euphorie begleitet den SC Verl zurzeit?

Wir haben eine positive Einstellung, und eine gewisse Euphorie ist spürbar. Der klare Sieg im Halbfinale des Westfalenpokals gegen Türkspor Dortmund (8:0) hat unseren Optimismus zusätzlich gestärkt. Wir sind stolz auf die Ausgangslage, die wir erarbeitet haben, und verspüren große Vorfreude auf die kommenden Herausforderungen. Es ist ein großes Privileg, dass wir im Endspurt vier direkte Duelle gegen Konkurrenten – darunter 1860 München und Rot-Weiss Essen – haben, und wir möchten an die Erfolge aus der Hinrunde anknüpfen.

Chancen für den Aufstieg

Was spricht für den SC Verl als Aufsteiger in die 2. Bundesliga?

Unser Umfeld ist ruhig, und wir haben nichts zu verlieren. Zudem verfügen wir über eine hohe Teamqualität und hatten bisher nur wenige Verletzungsprobleme. Mit einer klaren Spielidee sind wir in der Lage, unser Potenzial voll auszuschöpfen, und deshalb sind wir ein ernstzunehmender Aufstiegskandidat.

Punkte für den Aufstieg

Wie viele Punkte sind aus Ihrer Sicht nötig, um sich gegen die Konkurrenz durchzusetzen?

Es ist schwierig, eine genaue Einschätzung abzugeben. Es könnte sein, dass man in dieser Saison mehr Punkte benötigt als in den vergangenen Jahren.

Länderspielpause

Jetzt steht eine Länderspielpause an. Ist das ein günstiger oder ungünstiger Zeitpunkt für den SC Verl?

Es gibt darauf keine eindeutige Antwort. Einerseits ist die Pause gut, da wir vor dem Endspurt Zeit haben zu regenerieren. Andererseits waren wir gut in Form und hätten den Schwung gerne mitgenommen. In meiner ersten Saison als Trainer in der 3. Liga muss ich mich noch an Länderspielpausen gewöhnen. Insgesamt tut es jedoch gut, ein paar Tage frei zu haben und die Akkus aufzuladen.