Pyrotechnik-Vorfälle kosten SC Preußen Münster teuer
Der SC Preußen Münster sieht sich nach dem unsportlichen Verhalten einiger Fans mit einer deutlichen Geldstrafe konfrontiert. Das DFB-Sportgericht hat den Verein mit einer Strafe in Höhe von 54.300 Euro belegt, nachdem bei zwei verschiedenen Spielen Pyrotechnik abgebrannt wurde.
Details zu den Vorfällen
Die Strafe setzt sich aus zwei Vorfällen zusammen. Der erste Vorfall ereignete sich beim Heimspiel gegen den VfL Bochum am 6. Februar, als insgesamt 23 bengalische Fackeln entzündet wurden. Für diesen Vorfall muss der Verein 13.800 Euro zahlen. Der zweite Vorfall, der die Strafe erheblich erhöht hat, fand beim Auswärtsspiel gegen Dynamo Dresden am 15. März statt. Hier wurden 53 bengalische Fackeln, fünf Raketen und zwei Rauchtöpfe gezündet, was insgesamt 40.500 Euro zur Folge hatte.
Möglichkeiten zur Minderung der Strafe
Trotz der hohen Geldstrafe gibt es für den SC Preußen Münster auch eine positive Wendung. Der Verein kann bis zu 18.100 Euro der Strafe für eigene sicherheitstechnische oder gewaltpräventive Maßnahmen verwenden. Dies könnte helfen, die Sicherheit im Stadion zu verbessern und zukünftige Vorfälle zu verhindern.
Reaktionen und Ausblick
Die Entscheidung des DFB-Sportgerichts hat bereits für Diskussionen unter den Fans und im Verein gesorgt. Viele Anhänger zeigen sich besorgt über die finanziellen Folgen, während der Verein signalisiert hat, die Maßnahmen zur Verbesserung der Sicherheit ernsthaft in Angriff nehmen zu wollen. Der SC Preußen Münster steht nun vor der Herausforderung, sowohl die finanziellen Auswirkungen zu bewältigen als auch das Fanverhalten nachhaltig zu ändern.
