Abschied eines Vereinsikons
Der 1. FC Saarbrücken steht vor einem emotionalen Höhepunkt, wenn er am Samstag gegen den F.C. Hansa Rostock antritt. Während die Kogge noch um den letzten Strohhalm im Aufstiegskampf kämpft, wird bei den Saarländern der Abschied von Manuel Zeitz im Vordergrund stehen. Nach fast 18 Jahren und fast 500 Pflichtspielen wird der 35-Jährige seine Fußballschuhe an den Nagel hängen und in eine neue Rolle als Scout beim FCS wechseln.
Ein denkwürdiger Karriereweg
Manuel Zeitz gab im September 2008 sein Debüt in der fünftklassigen Liga, als der FCS gegen die SG Bad Breisig antrat. Bereits zwei Jahre später feierte er seinen ersten Auftritt in der 3. Liga. Der Cheftrainer Argirios Giannikis hat angekündigt, dass er alles tun wird, um Zeitz einen unvergesslichen Abschied zu bereiten. "Ich freue mich auf diese Emotionen im Spiel, aber auch über die weitere Zusammenarbeit in anderer Funktion", so Giannikis.
Vorfreude und Nervosität
Zeitz selbst äußert sich bescheiden zu seinem letzten Spiel: "Ich gehe morgen mit dem Wissen in den Tag, dass man sich gar nicht so wirklich darauf vorbereiten kann." Trotz der bevorstehenden emotionalen Momente versucht er, den Tag ganz normal anzugehen und alles auf sich zukommen zu lassen. Die Erinnerungen an seine Zeit beim FCS sind geprägt von Höhen und Tiefen, und die Fans im Ludwigsparkstadion werden ihm einen gebührenden Abschied bereiten.
Ein Blick auf die Zukunft
Neben Zeitz werden auch andere Vereinsmitglieder verabschiedet, darunter Co-Trainer Bernd Heemsoth und Torwarttrainer Frank Kackert. Obwohl er den aktiven Profisport verlässt, bleibt Zeitz dem Verein in seiner neuen Funktion erhalten. Er reflektiert über seine Karriere und die verschiedenen Erfolge, die er mit dem FCS erleben durfte, insbesondere die zwei Halbfinalteilnahmen im DFB-Pokal. "Es war nicht die schlechteste Phase vom Verein, die ich da insgesamt mitgestalten durfte", blickt Zeitz zurück und freut sich auf die zukünftigen Herausforderungen beim FCS.
