Energie Cottbus meldet sich mit klarem Sieg zurück im Aufstiegskampf
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Energie Cottbus meldet sich mit klarem Sieg zurück im Aufstiegskampf

Energie Cottbus meldet sich mit klarem Sieg zurück im Aufstiegskampf

Die Rückkehr in die Erfolgsspur

Energie Cottbus hat mit einem überzeugenden 3:0-Sieg beim TSV Havelse ein deutliches Zeichen im Aufstiegskampf gesetzt. Nach einer Phase von drei sieglosen Spielen war dieser Erfolg dringend nötig, um den Kontakt zu den oberen Tabellenplätzen zu halten. Der Sieg hätte sogar noch deutlicher ausfallen können, doch eine strittige Entscheidung des Schiedsrichters sorgte für Aufregung und Unmut im Cottbuser Lager.

Unklare Schiedsrichterentscheidung sorgt für Ärger

Nach dem Schlusspfiff gab es bei Trainer Claus-Dieter Wollitz Redebedarf. Der erfahrene Coach suchte sofort das Gespräch mit Schiedsrichter Jonah Besong, insbesondere wegen einer Kontroversität in der 59. Minute. Erik Engelhardt hatte ein vermeintliches Tor zum 4:0 erzielt, doch nach einer längeren Diskussion unter den Schiedsrichtern wurde der Treffer zurückgenommen. Der Grund: Engelhardt hatte sich im Abseits befunden, nachdem der Ball zuvor unglücklich von Cigerci an dessen Schienbein abgeprallt war. Wollitz zeigte sich über die Entscheidung verärgert und stellte in einem Interview klar: "Ich wusste gar nicht, dass Tore weggenommen werden können." Diese Situation wirft die Frage auf, wie die Schiedsrichter in solchen entscheidenden Momenten agieren und ob die Kommunikation im Team ausreichend ist.

Die Chancenverwertung bleibt ein Thema

Trotz des klaren Sieges war Wollitz nicht ganz zufrieden mit der Chancenverwertung seiner Mannschaft. Cottbus ließ mehrere gute Möglichkeiten ungenutzt und hätte sicherlich höher gewinnen können. "Wir hatten unfassbar viele Torchancen", resümierte der Trainer und merkte an, dass es "unglaublich" sei, dass es am Ende nur 3:0 stand. Kapitän Axel Borgmann, der den ersten Treffer erzielte, stimmte ihm zu und betonte, dass man "zwei, drei Tore mehr hätte machen müssen". Im engen Aufstiegsrennen könnte jedes Tor entscheidend sein, was die Wichtigkeit einer besseren Chancenverwertung unterstreicht.

Ein wichtiger Sieg für das Selbstvertrauen

Der Sieg gegen Havelse war nicht nur wichtig für die Tabelle, sondern auch für das Selbstvertrauen der Mannschaft. Wollitz war überzeugt, dass seine Spieler nach der schwierigen Phase wieder die richtige Einstellung finden würden. "Ich wusste, wenn die Mannschaft bei sich bleibt und sich nicht mit anderen Themen beschäftigt, findet sie wieder in die Spur", erklärte er. Mit diesem Erfolg hat sich Cottbus vorerst auf den dritten Platz geschoben und den Abstand zu den direkten Konkurrenten Duisburg und Rostock vergrößert. In den kommenden Spielen wird es entscheidend sein, die Form zu bestätigen und die Chancen konsequenter zu nutzen, um im Aufstiegskampf weiterhin ein Wörtchen mitzureden.