Überraschung beim Finaltag der Amateure
Am „Finaltag der Amateure“ sorgte Energie Cottbus für eine unerwartete Wendung, indem sie im eigenen Stadion gegen den Oberligisten VfB Krieschow mit 1:2 verloren. Nach dem Zweitliga-Aufstieg war der Titelgewinn fest eingeplant, doch stattdessen musste der FCE eine bittere Niederlage hinnehmen. Währenddessen konnten die Drittligisten Mannheim, Rostock und Aue ihre Spiele souverän gewinnen und sich somit die begehrten Tickets für den DFB-Pokal sichern.
Cottbus patzt im eigenen Stadion
Die Enttäuschung bei Energie Cottbus war groß, nachdem sie nach einer langen Feierphase vor dem Pokalfinale erst wieder „laufen lernen“ mussten, wie Co-Trainer Tobias Röder erklärte. Der Rückstand für die Lausitzer fiel früh: Nach einem Missverständnis in der Abwehr landete der Ball im eigenen Netz (11.). Trotz einiger Bemühungen, das Spiel zu drehen, blieb der FCE in der ersten Halbzeit ohne nennenswerte Chancen, bis Aufstiegsheld Boziaris den gegnerischen Keeper Mellack prüfte (32.). Eine Verletzung von Boziaris kurz vor der Pause stellte die Cottbuser Hoffnungen auf eine Wende in Frage (44.). Nach mehreren strittigen Elfmeter-Situationen für Cottbus (48./51./54.) konterte Krieschow erfolgreich und erhöhte auf 0:2 (60.). Zwar gelang Cottbus durch einen verwandelten Elfmeter der Anschluss (71.), doch der Ausgleich blieb aus. In der Nachspielzeit rettete Mellack mit einer Glanzparade, und Krieschow feierte den ersten Titel in der Vereinsgeschichte.
Mannheimer Stadtderby endet deutlich
Im Stadtderby zwischen dem VfR Mannheim und dem SV Waldhof Mannheim, das als „El Frühstücko“ angekündigt wurde, setzte sich der Drittligist Waldhof mit 3:0 durch. Der erfahrene Stürmer Boyd brachte die Gäste früh in Führung (18.) und diktierte das Spielgeschehen. Auch wenn der VfR in der Offensive nicht viel zustande brachte, konnten die Waldhöfer ihre Überlegenheit in der zweiten Halbzeit ausspielen. Bierschenk traf nach einer mustergültigen Vorlage zum 2:0 (70.), bevor Rieckmann in der Schlussphase auf 3:0 erhöhte (84.). Damit sicherte sich der Waldhof nicht nur den Titel, sondern auch die Teilnahme an der ersten DFB-Pokal-Runde.
Hansa Rostock sichert sich den Titel in Pastow
Der F.C. Hansa Rostock, unter der Leitung von Cheftrainer Daniel Brinkmann, zeigte sich im Pokalfinale gegen den SV Pastow dominant. Nach einer frühen Rettungsaktion der Hausherren brachte Kunze die Rostocker in Führung (17.). Trotz eines nicht gegebenen Treffers für Holten (20.) blieben die Gäste am Drücker. Nach dem Seitenwechsel stellte Rostock die Weichen endgültig auf Sieg. Der 3:0-Erfolg sicherte auch ihnen das Ticket für den DFB-Pokal und festigte Brinkmanns erfolgreiche Amtszeit vor der neuen Saison.
