Julius Hirsch Preis: Ein Zeichen für Vielfalt und Menschenrechte
Der Julius Hirsch Preis, der vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) ins Leben gerufen wurde, setzt seit 2005 ein starkes Zeichen für Vielfalt und die Unveräußerlichkeit von Menschenrechten. In diesem Jahr endet die Bewerbungsphase am 30. Juni, und die feierliche Preisverleihung findet am 23. November in Essen statt. Der Preis würdigt das Engagement gegen Antisemitismus, Rassismus und jede Form von Diskriminierung, und ermutigt dazu, aktiv für ein respektvolles Miteinander einzutreten.
Ein wichtiges Erbe: Die Worte des DFB-Präsidenten
DFB-Präsident Bernd Neuendorf hebt die Bedeutung des Julius Hirsch Preises hervor: „Das aus der Geschichte entstandene Bewusstsein müssen wir auch heute noch schärfen“. In Anlehnung an die dunklen Kapitel der Vergangenheit des DFB ruft er zur Wachsamkeit und zum Handeln auf. Mit dem Preis werden seit seiner Einführung über 60 Preistragende ausgezeichnet, die sich in verschiedenen Bereichen des Fußballs für ein respektvolles Miteinander einsetzen.
Vorbildfunktion im Fußball und darüber hinaus
Die Preistragenden des Julius Hirsch Preises sind ein Inspiration für viele. Nationalspielerin Giulia Gwinn betont die Bedeutung von Vorbildern: „Veränderungen beginnen dort, wo Menschen den Mut haben, sich einzumischen“. Der DFB möchte mit dieser Auszeichnung die Arbeit von Amateur- und Lizenzvereinen, Fanprojekten sowie anderen Initiativen sichtbar machen und deren Einfluss auf das Gemeinwesen würdigen.
Bewerbungsphase: Jetzt aktiv werden!
Interessierte können ihre Bewerbungen bis zum 30. Juni einreichen. Die Aktivitäten können sowohl auf dem Fußballplatz als auch außerhalb stattfinden und sollten zwischen dem 1. Juli 2025 und dem 30. Juni 2026 durchgeführt worden sein. Im Rahmen einer feierlichen Gala in Essen werden die Preistragenden für ihr Engagement geehrt, das Hoffnung für die Zukunft des Fußballs und der Gesellschaft gibt. Mit dem Julius Hirsch Preis gedenkt der DFB nicht nur des großartigen Fußballers Julius Hirsch, sondern auch aller Opfer des nationalsozialistischen Unrechtsstaates. Der Preis ist somit nicht nur eine Auszeichnung, sondern auch ein wichtiges Mahnmal für die Werte, die im Fußball und in der Gesellschaft gelebt werden sollten.
