Nach dem Abstieg aus der 3. Liga können beim FC Erzgebirge Aue die Planungen für die kommende Saison in der Regionalliga nun endgültig beginnen. Dabei stellt sich auch die Frage, wer künftig auf der Bank sitzen wird. Ein möglicher Kandidat ist Torsten Ziegner, dessen Verpflichtung die Fans gespannt verfolgen.
Torsten Ziegner im Gespräch
Wie die "Bild" berichtet, soll es bereits ein Treffen zwischen dem 48-Jährigen und dem Verein gegeben haben. Ziegner, der zwischen 2022 und 2023 den MSV Duisburg trainierte, bringt wertvolle Erfahrung mit. Zuvor hatte er die Würzburger Kickers, den Halleschen FC und den FSV Zwickau betreut. Besonders hervorzuheben ist sein Erfolg mit den Schwänen, wo er 2016 den Aufstieg in die 3. Liga schaffte. Diese Erfolge könnten ihn zu einem idealen Kandidaten für die Aufgabe in Aue machen.
Khvicha Shubitidze bleibt im Gespräch
Alternativ könnte der FC Erzgebirge Aue weiterhin auf Khvicha Shubitidze setzen. Präsident Thomas Schlesinger bezeichnete den 51-Jährigen als Option. Shubitidze selbst hatte sich am Samstag offen für eine Fortsetzung seines Engagements gezeigt: "Wenn ich helfen kann, helfe ich gerne – in welcher Funktion auch immer." Seit seiner Übernahme im April sammelte er zwar nur drei Punkte aus vier Liga-Partien, konnte jedoch im Landespokal-Halbfinale gegen Chemnitz überzeugen.
Großer Umbruch steht bevor
Insgesamt deutet sich nach dem erstmaligen Abstieg in die Regionalliga ein großer Umbruch an. Schlesinger äußerte sich kritisch zur bisherigen Vorstandstätigkeit: "Wir hatten uns als Vorstand weitestgehend aus dem Sport herausgehalten. Wir müssen uns den Vorwurf gefallen lassen, dass wir nicht früher auf die Stimmen hörten, die meinten: Ein Vorstand muss wissen, was in der Kabine los ist." Diese Worte deuten darauf hin, dass grundlegende Veränderungen in der Vereinsstruktur und der Mannschaft bevorstehen könnten.