Mit dem Sieg beim Chemnitzer FC hat der FC Erzgebirge Aue am Mittwochabend den Einzug ins Finale des sächsischen Landespokals geschafft. Am 23. Mai haben die Veilchen die Möglichkeit, die Saison trotz des bevorstehenden Abstiegs mit einem kleinen Lichtblick zu beenden. Die Freude über diesen wichtigen Erfolg war riesengroß.
Ein Sieg als Lebenszeichen
Für die Mannschaft von Trainer Khvicha Shubitidze stand viel auf dem Spiel. Eine Niederlage hätte die Krise weiter verschärfen und die Saison endgültig beenden können. Marcel Bär, der mit einem Doppelpack maßgeblich zum Sieg beitrug, betonte in der "Freien Presse", dass die Spieler die Bedeutung dieses Spiels genau erkannt hätten: "Heute waren schon ein paar Fans beim Training, haben uns richtig eingeheizt und noch einmal auf die Wichtigkeit des Spiels hingewiesen." Der Stürmer bezeichnete den Sieg als tollen Moment und freute sich über die gemeinsame Feier mit den 2.000 mitgereisten Fans.
Gute Leistungen und Teamgeist
Trainer Khvicha Shubitidze war mit der Leistung seiner Mannschaft zufrieden. "Die Jungs waren fokussiert, diszipliniert und haben die Aufgaben, die wir ihnen gegeben haben, ordentlich umgesetzt," so der Coach. Während die erste Halbzeit noch einige Anpassungen erforderte, zeigte das Team in der zweiten Halbzeit eine deutlich bessere Leistung. Shubitidze lobte den Einsatz und die Investition der Spieler, die sich durch den Sieg belohnt haben.
Das Finale gegen den FSV Zwickau
Am 23. Mai trifft Aue im Finale auf den FSV Zwickau. Marcel Bär blickt optimistisch voraus: "Jetzt haben wir ein Finale vor der Brust, auf das wir uns noch freuen können und in dem wir alles geben werden, um den Pokal nach Aue zu holen." Ein Sieg würde nicht nur den ersten Landespokal seit 2016 bedeuten, sondern auch den Einzug in den DFB-Pokal, was Einnahmen von mindestens 220.000 Euro für den Verein bringen könnte – eine wichtige finanzielle Unterstützung für die Zukunft in der vierten Liga.
