FC Ingolstadt schmiert ab: Negativrekord in der 3. Liga
Die Situation beim FC Ingolstadt ist alarmierend. In den letzten neun Spielen sammelte die Mannschaft von Sabrina Wittmann lediglich vier Punkte und kassierte fünf Niederlagen in Folge – ein Negativrekord in der 3. Liga. Trotz der 0:1-Niederlage gegen den VfL Osnabrück zeigt sich die Cheftrainerin optimistisch. Sie betont, dass die Schanzer dem Tabellenführer auf Augenhöhe begegnet seien. Doch die Frage bleibt: Wo ist die Form aus dem Frühjahr geblieben?
Rückblick auf die starke Phase
In der ersten Saisonhälfte war der FC Ingolstadt das zweitbeste Team der Liga. Zwischen dem 16. und 25. Spieltag sammelte die Wittmann-Elf beeindruckende 19 Punkte aus zehn Partien, nur der SV Wehen Wiesbaden war in diesem Zeitraum erfolgreicher. Doch seit dem 26. Spieltag hat sich das Bild gewandelt: Nur vier Punkte aus den letzten neun Spielen bedeuten Platz 19 in der Formtabelle. Lediglich Erzgebirge Aue schneidet in dieser Hinsicht noch schlechter ab. Die 0:1-Niederlage gegen Osnabrück schmerzt besonders, da das Team das Gegentor in ähnlicher Weise wie im Hinspiel kassierte.
Mut trotz Krise: Positive Ansätze erkennen
Trotz der aktuellen Ergebniskrise bleibt Wittmann optimistisch. "In Summe hätte ich mir aufgrund der engagierten Leistung, aber auch von der Mentalität her, gerne einen Punkt gewünscht", resümiert die 34-Jährige. Sie sieht in der Leistung ihrer Mannschaft gegen Osnabrück Ansätze, die Mut machen könnten. "Wir sind unserem Gegner schon auf Augenhöhe begegnet", hebt sie hervor. Dennoch bleibt die Offensive das Sorgenkind: In den letzten neun Partien erzielte der FC Ingolstadt nur acht Tore und ist damit das schwächste Team in dieser Hinsicht.
Die Herausforderung in Hoffenheim
Mit nur noch vier Spieltagen bis zum Saisonende ist der Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz auf acht Punkte geschmolzen. Zwar sieht die Situation aktuell nicht akut bedrohlich aus, doch die Leistungen müssen zwingend verbessert werden. "Unter der Woche versuchen wir uns, wieder aufzurichten", erklärt Wittmann und verweist auf die Notwendigkeit, das Momentum zurückzugewinnen. Am kommenden Samstag steht das Auswärtsspiel in Hoffenheim an – ein Schlüsselspiel, das möglicherweise die Wende bringen könnte. Die Schanzer müssen alles daran setzen, um die Negativserie zu durchbrechen und sich für die kommenden Herausforderungen zu rüsten.