Filip Kusic ist bereit, wenn der Ernstfall eintritt. Der erfahrene Innenverteidiger verstärkte kürzlich den Regionalliga-Spitzenreiter Lok Leipzig und bringt eine Vielzahl an Erfahrungen mit, die sich als äußerst wertvoll erweisen könnten. Kusic, der einen Vertrag bis 2027 unterzeichnet hat, sieht sich derzeit hinter den gesetzten Spielern Lukas Wilton und Laurin von Piechowski. Dennoch steht er bereit, wenn die Mannschaft ihn braucht.
Erfahrung und Charakter als Schlüsselressourcen
Trainer Jochen Seitz hebt Kusic nicht nur aufgrund seiner fußballerischen Fähigkeiten, sondern auch wegen seines hervorragenden Charakters hervor. „Er unterstützt das Team selbst in Zeiten, in denen er nicht spielt, und gibt wertvolle Tipps“, betont Seitz. Diese Einstellung und seine Erfahrung sind für die Mannschaft von großer Bedeutung, insbesondere im Hinblick auf mögliche zukünftige Herausforderungen in der Dritten Liga. Kusic hat bereits in der Bundesliga und der 2. Liga gespielt und kann auf fast 100 Einsätze in der 3. Liga zurückblicken.
Aufstieg als Ziel
Seitz ist optimistisch, dass Lok Leipzig das Potenzial hat, in der Dritten Liga zu bestehen. „Die Möglichkeit, den Flow nach einem Aufstieg zu nutzen, darf nicht unterschätzt werden. Wenn die Abläufe klar sind und die Mannschaft eingespielt ist, können wir auch auf höherem Niveau erfolgreich sein“, erklärt der Trainer. Er ist überzeugt, dass die Mannschaft sowohl individuell als auch qualitativ stark genug ist, um auch in einer höheren Liga mitzuhalten. „Wir müssen alle ein Stück weit intensiver arbeiten, aber ich bin zuversichtlich, dass uns das gelingen wird“, so Seitz weiter.
Nächste Herausforderung: Hertha Zehlendorf
Die nächste Aufgabe für Lok Leipzig steht bereits vor der Tür: Im Nachholspiel gegen das Schlusslicht Hertha Zehlendorf wollen sie sich drei Punkte sichern. Seitz erinnert sich an das Hinspiel, das mit einem knappen 1:0 gewonnen wurde, und warnt seine Spieler: „Wir nehmen diese Partie keineswegs auf die leichte Schulter.“ Die kommenden Spiele werden entscheidend sein für die Ambitionen der Mannschaft, das Ziel Dritte Liga zu erreichen und sich dort zu etablieren.