Leverkusen – In der aktuellen Saison steht der Torwart von Bayer Leverkusen, Mark Flekken, im Mittelpunkt der Diskussionen. Nach der 0:2-Niederlage im Pokal-Halbfinale gegen den FC Bayern war es vor allem Flekken, der mit seinen starken Leistungen im Tor auf sich aufmerksam machte. Mit insgesamt acht Paraden sorgte der 32-Jährige dafür, dass die Niederlage nicht noch deutlicher ausfiel. „Ich konnte die Mannschaft lange im Spiel halten. Aber in der letzten Sekunde war es dann doch zu viel“, so Flekken über den entscheidenden Treffer von Luis Diaz.
Kritik und Comeback
In den vergangenen Wochen sah sich Flekken vermehrt mit kritischen Stimmen konfrontiert. Doch im Duell gegen den deutschen Rekordmeister konnte er endlich wieder zeigen, warum Bayer Leverkusen im vergangenen Sommer 12 Millionen Euro für ihn an Brentford überwies. „Wir haben verloren, deshalb kann es nicht mein bestes Spiel gewesen sein“, erklärte er bescheiden bei Sky. Für Flekken bleibt das 2:0-Auswärtsspiel in der Champions League gegen Manchester City der Höhepunkt seiner bisherigen Saison.
Selbstkritik und Verantwortung
In einem aufschlussreichen Interview bei ESPN gab Flekken (BILD-Note 1) Einblicke in seine Selbstwahrnehmung und die Herausforderungen der aktuellen Saison. „Auch ich bin ein richtiges Beispiel für unser Problem in dieser Saison. Meine Leistungen waren auch nicht konstant“, gestand er. Flekken betonte die Bedeutung von Zuverlässigkeit auf der Torhüterposition: „Es muss keine 10 von 10 in jedem Spiel sein, auch keine 8 von 10. Aber im Schnitt immer eine 6,5 oder 7 über die gesamte Saison, dann bist du ein sehr guter Torwart. Und das ist etwas, das in dieser Saison gefehlt hat.“
Fokus auf die Bundesliga
Nach dem gescheiterten Pokal-Abenteuer richtet sich der Blick bei Bayer Leverkusen nun auf den Endspurt in der Bundesliga. Flekken äußerte sich optimistisch: „Wir haben noch vier sauwichtige Spiele. Ziel Nummer 1 ist die Champions League für die nächste Saison, das bleibt auch so.“ Trotz der Rückschläge in dieser Saison möchte er nicht von einer Enttäuschung sprechen, da das Saisonziel noch immer in Reichweite ist. Es bleibt abzuwarten, ob Leverkusen unter der Führung von Flekken das Ruder noch herumreißen kann.
