Fortschritte bei der Sanierung der Bremer Brücke: Ein Blick in die Zukunft des Stadions
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Fortschritte bei der Sanierung der Bremer Brücke: Ein Blick in die Zukunft des Stadions

Fortschritte bei der Sanierung der Bremer Brücke: Ein Blick in die Zukunft des Stadions
Quelle: www.liga3-online.de

Viel Interesse an der Informationsveranstaltung

Die geplante Sanierung der Bremer Brücke nimmt Formen an und weckt das Interesse von rund 1.000 Mitgliedern, Dauerkarteninhabern und Anwohnern. Bei einer Informationsveranstaltung am Donnerstagabend auf der Nordtribüne konnten sich die Teilnehmer über den aktuellen Stand der Planungen informieren und erste Einblicke in die neuen Entwürfe erhalten.

Umfassender Umbau mit drei neuen Tribünen

Architekt Nils Dethlefs stellte die überarbeiteten Entwürfe vor, die eine umfassende Renovierung des Stadions vorsehen. Während die Nordtribüne erhalten bleibt, werden die anderen drei Tribünen komplett neu gebaut. Ziel ist es, die modernen Anforderungen an ein Stadion zu erfüllen, während der besondere Charakter der Bremer Brücke bewahrt bleibt. Stadion-Geschäftsführer Jan Jansen hob hervor: "Die Bremer Brücke ist weit mehr als ein Stadion."

Optimierung der Sichtverhältnisse

Ein zentrales Thema der Planungen ist die Optimierung der Sichtverhältnisse. Bei der detaillierten Überprüfung der Entwürfe, unter anderem durch die Erstellung von 3D-Modellen, wurden einige Punkte identifiziert, die Verbesserungen benötigen. Insbesondere in den markanten Ecken des Stadions sind besondere Konstruktionen mit zusätzlichen Oberrängen und Stehplätzen geplant, um die Zuschauererfahrung zu verbessern. Zudem wird auf die Schaffung barrierefreier Plätze geachtet.

Künftige Kapazität und Finanzierung

Nach der Sanierung wird das Stadion voraussichtlich Platz für rund 17.300 Zuschauer bieten, wobei das Verhältnis von Sitz- zu Stehplätzen nahezu unverändert bleibt. Die Flutlichtmasten werden ebenfalls erhalten bleiben, und die Wünsche der Fans, auf Mundlöcher zu verzichten, werden berücksichtigt. Die Gesamtkosten der Sanierung belaufen sich auf etwa 67,3 Millionen Euro, wobei die Stadt 33 Millionen Euro aus den Haushalten 2026 und 2027 übernimmt und die restlichen Kosten über Kredite und eine Pacht des VfL refinanziert werden. Der Beginn der Bauarbeiten bleibt jedoch noch ungewiss, da eine Entscheidung im Förderprogramm "Sanierung kommunaler Sportstätten" noch aussteht.