Fortuna Düsseldorf beginnt Neuanfang ohne Mislintat: Samir Arabi übernimmt die sportlichen Geschäfte

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Fortuna Düsseldorf beginnt Neuanfang ohne Mislintat: Samir Arabi übernimmt die sportlichen Geschäfte

Dirk Journalist
Fortuna Düsseldorf beginnt Neuanfang ohne Mislintat: Samir Arabi übernimmt die sportlichen Geschäfte

Trennung nach kurzem Intermezzo

Nach dem Abstieg aus der 2. Bundesliga hat Fortuna Düsseldorf die Weichen für die Zukunft neu gestellt. Sportvorstand Sven Mislintat und der Verein gehen getrennte Wege. In einer offiziellen Mitteilung gaben die Rheinländer bekannt, dass beide Seiten sich auf eine einvernehmliche Trennung verständigt haben. Mislintat, der erst seit wenigen Monaten im Amt war, bezeichnete die Fortuna in seiner Erklärung als "Herzensangelegenheit", räumte jedoch ein, dass die Entwicklungen nach dem Abstieg nicht wie erhofft verlaufen seien.

Unterschiedliche Vorstellungen über die künftige Ausrichtung

Trotz seiner öffentlichen Bekundungen, dem Verein in schwierigen Zeiten treu zu bleiben, wurde in internen Gesprächen klar, dass es unterschiedliche Vorstellungen über die künftige Ausrichtung des Vereins gab. Mislintat äußerte, dass der Abstieg "alle brutal getroffen" habe und man in den letzten Tagen intensiv über die notwendigen Schlüsse diskutiert habe. Letztlich entschieden sich beide Parteien, die Zusammenarbeit zu beenden und neue Wege zu gehen.

Samir Arabi als neuer Sportchef

Mit Samir Arabi steht nun ein erfahrener Mann an der Spitze der sportlichen Leitung. Der 47-Jährige kommt mit dem Ziel nach Düsseldorf, einen Neuanfang in der 3. Liga zu gestalten. In seinen ersten Aussagen betonte Arabi die Bedeutung einer klaren Ausrichtung und einer langfristigen Strategie, um den Verein wieder auf Kurs zu bringen. "Es geht nicht um kurzfristige Lösungen, sondern um einen gemeinsamen Neuanfang," erklärte er und hob hervor, wie wichtig es sei, eine Mannschaft zu formen, die "Mentalität und Identifikation mit der Fortuna verkörpert."

Vertragserweiterung für Vorstandschef Jobst

Neben der Trennung von Mislintat wurde auch die vorzeitige Verlängerung des Vertrags von Vorstandschef Alexander Jobst bekannt gegeben. Diese Entscheidung wurde bereits vor dem Abstieg einstimmig vom Aufsichtsrat getroffen, um die Führung und Handlungsfähigkeit des Vereins zu sichern. Aufsichtsratsvorsitzender Björn Borgerding bezeichnete Jobst als "entscheidenden Eckpfeiler für unseren Weg nach vorne." Jobst selbst betonte die Wichtigkeit von verlässlicher Führung und das Vertrauen, das in den vergangenen Jahren aufgebaut wurde, um die Herausforderungen der 3. Liga zu meistern.