Fortuna Düsseldorf und Sven Mislintat gehen getrennte Wege
Nach dem herben Abstieg aus der 2. Bundesliga hat Fortuna Düsseldorf nun eine wichtige Personalentscheidung getroffen. Sportvorstand Sven Mislintat wird den Verein verlassen, und die Trennung soll laut Berichten von "Kicker" und "Sky" einvernehmlich erfolgt sein. Dies markiert das Ende einer kurzen, aber intensiven Zusammenarbeit, die nur rund sechs Monate dauerte.
Samir Arabi als neuer Sportchef im Gespräch
Die Nachfolge von Mislintat soll Samir Arabi antreten, der bereits im vergangenen Dezember als Kandidat für die Position gehandelt wurde. Damals fiel die Wahl auf Mislintat, doch nun zieht es Arabi, der von 2011 bis 2023 bei Arminia Bielefeld tätig war, nach Düsseldorf. Der 47-Jährige hat in der Vergangenheit bewiesen, dass er erfolgreich Kaderplanung betreiben kann, indem er den Verein dreimal in die 2. Liga führte.
Herausforderungen und unterschiedliche Vorstellungen
Die Gründe für die Trennung scheinen in unterschiedlichen Vorstellungen über die sportliche Ausrichtung und die interne Zusammenarbeit zu liegen. Laut Informationen des "Kicker" fehlte es zuletzt an Vertrauen in eine gemeinsame sportliche Zukunft. Mislintat fühlte sich nach dem Abstieg in die 3. Liga in wichtigen Entscheidungen ausgebremst, was letztlich zu dieser Entscheidung führte.
Zukunftsorientierte Planung mit Arabi
Mit Samir Arabi setzt Fortuna Düsseldorf auf einen erfahrenen Kaderplaner, der sich in der 2. und 3. Liga bestens auskennt. Die Herausforderungen sind jedoch nicht zu unterschätzen: Aktuell stehen nur zehn Spieler unter Vertrag, darunter viele Nachwuchstalente, die noch keine Profierfahrung vorweisen können. Arabi wird gefordert sein, die Mannschaft neu zu formen und einen konkurrenzfähigen Kader für die kommende Saison zusammenzustellen.
