Fortuna Düsseldorf zieht drastige Konsequenzen nach Abstieg

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Mark Journalist
Fortuna Düsseldorf zieht drastige Konsequenzen nach Abstieg

Umfassende personelle Veränderungen

Nach dem Abstieg aus der 2. Bundesliga sieht sich Fortuna Düsseldorf gezwungen, umfassende personelle Konsequenzen zu ziehen. Laut Berichten der "Bild" hat der Verein sich von 67 Mitarbeitern der Geschäftsstelle getrennt. Dieser Schritt ist eine Reaktion auf die dramatisch sinkenden Einnahmen, die sich aus dem Wechsel in die 3. Liga ergeben.

Schmerzhafter Einschnitt in die Vereinsstruktur

Die Reduzierung der Personalkosten von rund sieben Millionen Euro auf drei Millionen Euro ist ein zentraler Bestandteil der neuen Strategie. Die Kündigungen wurden gemäß den arbeitsrechtlichen und gesetzlichen Vorgaben durchgeführt und betreffen sowohl Angestellte aus verschiedenen Abteilungen als auch Führungskräfte. Unter den Betroffenen befindet sich auch Oliver Fink, der von 2009 bis 2022 als Kapitän der Fortuna aktiv war und anschließend verschiedene Funktionen im Verein übernahm.

Betriebsbedingte Kündigungen als unausweichlich

In einer offiziellen Stellungnahme hat Fortuna Düsseldorf die Kündigungen als unausweichlich bezeichnet. Der Verein äußerte, dass die Maßnahmen schmerzhaft sind, insbesondere da viele der betroffenen Mitarbeiter langjährige Verdienste für den Klub vorweisen können. "Das ist brutal und tut extrem weh", wird in der Stellungnahme betont.

Einbruch der TV-Gelder und Herausforderungen in der Kaderplanung

Die wirtschaftlichen Schwierigkeiten sind eng mit der sportlichen Entwicklung der letzten Jahre verknüpft. Mit dem Abstieg in die 3. Liga brechen die TV-Einnahmen dramatisch ein. Statt der ursprünglich 16 Millionen Euro erhält Fortuna Düsseldorf in der kommenden Saison nur noch etwa 1,3 Millionen Euro. Zudem gestaltet sich die Kaderplanung schwierig, da nur zehn Spieler über Verträge für die 3. Liga verfügen. Die Abgänge von Spielern wie Anouar El Azzouzi, Cedric Itten und Christian Rasmussen, die im letzten Sommer für insgesamt vier Millionen Euro verpflichtet wurden, lassen die Möglichkeit auf Transfererlöse nahezu gegen Null sinken.