Energie Cottbus verpasst wichtige Punkte Energie Cottbus hatte die Chance, mit einem Sieg gegen den VfL Osnabrück näher an die Lila-Weißen heranzurücken. Doch nach der 0:1-Niederlage trennen beide Teams nun satte sieben Punkte. Trainer Claus-Dieter Wollitz zeigte sich nach dem Spiel enttäuscht und sprach von Beleidigungen seitens der Fans.
Konflikte mit den Osnabrücker Fans
Die Rückkehr von Wollitz an die Bremer Brücke war von Spannungen geprägt. Bereits vor dem Spiel stichelten die Fans des VfL Osnabrück mit einem Spruchband gegen den 60-Jährigen, der früher sowohl als Spieler als auch als Trainer für die Lila-Weißen tätig war. Beleidigungen und Provokationen waren für Wollitz an der Tagesordnung, und er äußerte sich verwundert über den fehlenden "Stil" des Klubs: „Ich hätte mir gewünscht, dass dieser Klub ein bisschen mehr Stil hat. Aber das ist mittlerweile leider nicht mehr vorhanden.“
Selbstkritik nach dem Spiel
Die Niederlage war für Wollitz auch eine Selbstkritik. Seine Mannschaft habe sich in der Partie gegen den Tabellenführer "selbst geschlagen". Zwei naive Fehler führten zum entscheidenden Tor für Osnabrück. Wollitz merkte an, dass das Team besser verteidigen müsse und betonte, dass nicht die schlechtere Mannschaft verloren habe, sondern diejenige, die einen Fehler mehr gemacht habe.
Zukunftsausblick und Vertrauen in die Mannschaft
Trotz der Niederlage zeigte sich Wollitz optimistisch für die kommenden Spiele. Er wies eine Forderung nach einer sofortigen Reaktion im nächsten Spiel gegen Rot-Weiss Essen zurück und betonte, dass es nicht immer um schnelle Wendungen gehe. „Ich bin jetzt im fünften Jahr hier und es wäre sehr komisch, wenn ich von meiner Mannschaft nicht überzeugt wäre“, so Wollitz. Für ihn zählt nur, die letzten fünf Spiele so erfolgreich wie möglich zu gestalten und den Zuspruch der eigenen Fans zurückzugewinnen.