Geldstrafe für Hansa Rostock: Pyrotechnik sorgt für hohe Kosten

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Seppel Journalist
Geldstrafe für Hansa Rostock: Pyrotechnik sorgt für hohe Kosten

Erneute Geldstrafe für Hansa Rostock

Der F.C. Hansa Rostock sieht sich erneut mit einer schmerzhaften Geldstrafe konfrontiert, die auf die unsicheren Verhaltensweisen seiner Fans zurückzuführen ist. Insgesamt muss der Verein 37.550 Euro zahlen, nachdem bei zwei Spielen Pyrotechnik gezündet wurde. Diese Vorfälle stellen nicht nur eine finanzielle Belastung dar, sondern auch ein ernsthaftes Sicherheitsrisiko.

Pyroshow in Aachen geahndet

Ein erheblicher Teil der Geldstrafe, nämlich 33.050 Euro, entfällt auf das Auswärtsspiel in Aachen am 2. Mai. Vor dem Spielbeginn zündeten die Fans unter anderem eine Rakete sowie zahlreiche bengalische Fackeln. Diese Pyroshow führte zu einer Verzögerung des Anpfiffs um zwei Minuten. Während des Spiels wurden weitere Fackeln gezündet, und nach einem Tor der Aachener flogen sogar Becher in Richtung der Spieler, was die Situation zusätzlich eskalierte.

Vorfall in Saarbrücken mit Verletzten

Nicht minder schwerwiegend war ein Vorfall beim Spiel in Saarbrücken am 16. Mai. Hier wurde in der 76. Minute eine Rakete aus dem Gästeblock in Richtung der Heimtribüne abgeschossen, die schließlich im Zuschauerbereich landete und eine Person leicht verletzte. Diese störenden Ereignisse haben bereits zu einer polizeilichen Ermittlung wegen gefährlicher Körperverletzung geführt.

Strafentabelle: Hansa auf dem zweiten Platz

Die finanziellen Konsequenzen sind nicht zu unterschätzen. Mit einer Gesamtsumme von 194.075 Euro in der abgelaufenen Saison rückt Hansa Rostock auf den zweiten Platz der Strafentabelle vor. Positiv zu vermerken ist, dass der Verein bis zu 12.500 Euro für sicherheitstechnische Maßnahmen nutzen kann, um zukünftige Vorfälle zu verhindern. Die Herausforderung bleibt jedoch, das Verhalten der Fans nachhaltig zu verbessern und die Sicherheit im Stadion zu erhöhen.