Drei Vereine unter finanziellen Druck
Wegen unsportlichen Verhaltens ihrer Anhänger wurden der MSV Duisburg, 1860 München und der 1. FC Saarbrücken mit Geldstrafen belegt. Diese Maßnahmen sollen nicht nur die Vereine zur Verantwortung ziehen, sondern auch dazu beitragen, das Verhalten der Fans in Zukunft zu verbessern.
MSV Duisburg mit der höchsten Strafe
Der MSV Duisburg ist mit einer Geldstrafe von 32.400 Euro am stärksten betroffen. Diese Summe setzt sich aus verschiedenen Vorfällen zusammen, die während der Saison aufgetreten sind. Besonders ins Gewicht fiel ein Platzsturm eines Fans bei der Partie gegen den VfL Osnabrück am 7. April, für den der Verein 600 Euro zahlen muss. Zudem sorgten die Fans bei der Begegnung gegen Viktoria Köln am 16. Mai mit dem Abbrennen von sieben pyrotechnischen Gegenständen für einen weiteren finanziellen Einschnitt von 2.450 Euro. Ein besonders schwerwiegendes Ereignis war der Ausbruch von Unruhe während des Spiels in Aachen, bei dem die Fans insgesamt 68 pyrotechnische Gegenstände zündeten und erhebliche Sachschäden anrichteten.
1860 München und der FCS im Vergleich
1860 München muss für das Zünden von drei Rauchkörpern und drei Blinkern beim Spiel gegen SC Verl am 16. Mai eine Strafe von 2.100 Euro zahlen. Im Vergleich dazu kommt der 1. FC Saarbrücken mit einer deutlich geringeren Strafe von 800 Euro davon. Diese wurde für einen Vorfall beim Spiel gegen Waldhof Mannheim am 2. Mai verhängt, als ein Fan das Spielfeld betrat und eine 30-sekündige Spielunterbrechung verursachte.
Auswirkungen auf die Strafentabelle
Die finanziellen Konsequenzen wirken sich auch auf die Strafentabelle der abgelaufenen Saison aus. 1860 München belegt mit einer Gesamtsumme von 190.040 Euro den zweiten Platz, während der MSV Duisburg mit 136.570 Euro den fünften Platz belegt. Der 1. FC Saarbrücken steht mit 57.825 Euro auf dem siebten Platz. Alle drei Klubs haben die Möglichkeit, bis zu einem Drittel der Geldstrafe in sicherheitstechnische oder gewaltpräventive Maßnahmen zu investieren, um künftige Vorfälle zu vermeiden.
