Hansa Rostock: DFB verhängt erneut hohe Geldstrafe wegen Pyroshows

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Martin Journalist
Hansa Rostock: DFB verhängt erneut hohe Geldstrafe wegen Pyroshows

Hansa Rostock von DFB erneut bestraft

Der F.C. Hansa Rostock sieht sich erneut mit einer Geldstrafe konfrontiert. Nach bereits zwei Strafen in der vergangenen Woche, die insgesamt 41.850 Euro betrugen, wird dem Verein nun eine weitere Strafe in Höhe von 36.905 Euro auferlegt. Diese Entscheidung des DFB-Sportgerichts ist ein weiterer Rückschlag für den Verein, der in der laufenden Saison bereits stark unter den finanziellen Folgen von Pyro-Events leidet.

Pyrotechnische Vorfälle bei Spielen

Die aktuelle Geldstrafe resultiert aus zwei Vorfällen, bei denen Pyrotechnik gezündet wurde. Der erste Vorfall ereignete sich am 11. April während des Spiels gegen den SSV Ulm. In der 8. Minute wurden sechs Rauchkörper abgebrannt, was zu einer Spielunterbrechung von zweieinhalb Minuten führte. Für diese Aktion muss der Verein 2.730 Euro zahlen. Der zweite Vorfall fand am 18. April in Schweinfurt statt, wo die Fans des FCH eine massive Pyroshow veranstalteten. Insgesamt wurden 30 Rauchkörper, sieben bengalische Fackeln, zehn Raketen, vier Knallkörper und drei Blinker gezündet, was eine Unterbrechung von vier Minuten zur Folge hatte. Hierfür muss der Verein 34.175 Euro berappen.

FCH übernimmt die "Spitzenposition" in der Strafentabelle

Mit diesen Strafen belegt der F.C. Hansa Rostock nun den ersten Platz in der Strafentabelle der 3. Liga. Insgesamt summieren sich die Geldstrafen auf 230.980 Euro in der abgelaufenen Saison. Dies bedeutet, dass der Verein in dieser Hinsicht vor Rot-Weiss Essen liegt. Allerdings kann der FCH bis zu 12.250 Euro aus der Gesamtstrafe für sicherheitstechnische oder gewaltpräventive Maßnahmen einsetzen, was einen kleinen Lichtblick darstellt.

Zukunftsperspektiven für Hansa Rostock

Die wiederholten Strafen werfen ein Schatten auf die Bemühungen des Vereins, ein sicheres und faires Umfeld für alle Fans zu schaffen. Es bleibt abzuwarten, welche Maßnahmen der Verein ergreifen wird, um solche Vorfälle in Zukunft zu verhindern und die finanziellen Belastungen zu minimieren. Der F.C. Hansa Rostock steht vor der Herausforderung, die Fan-Kultur mit den Anforderungen des DFB und der Sicherheit in Einklang zu bringen, um weitere Strafen zu vermeiden.