Fünf Punkte Rückstand auf das Aufstiegsziel
Hansa Rostock steht vor dem Saisonfinale mit fünf Punkten Rückstand auf einen Aufstiegsplatz und nur noch zwei verbleibenden Spielen. Theoretisch ist der Aufstieg noch möglich, doch die Realität deutet darauf hin, dass die Kogge erneut in der 3. Liga verweilen wird. Vorstandsvorsitzender Ronald Maul äußerte sich optimistisch über die zukünftige Planung, die nach der Saison eingehend analysiert werden soll.
Fokus auf die Außenbahnen
Trotz eines der wertvollsten Kader in der 3. Liga, der mit einem Marktwert von 8,3 Millionen Euro hinter 1860 München und vor Hoffenheim II liegt, fehlt es dem Team an der nötigen Konstanz. Maul betonte, dass vor allem die Außenpositionen dringend verstärkt werden müssen, um das Angriffsspiel variabler zu gestalten. Aktuell sei die Mannschaft zu sehr auf individuelle Klasse angewiesen, was die Spielweise einschränkt.
Kein großer Umbruch in Sicht
Mit dem Ende der Saison laufen insgesamt zwölf Verträge aus, darunter auch die von Schlüsselspielern wie Benjamin Uphoff, Nico Neidhart und Adrien Lebeau. Dennoch plant Maul keinen großen Umbruch: "Wir haben einen sehr guten Kader und werden versuchen, den an einigen Stellen nochmal zu verbessern", so Maul. Ein "Tabula rasa" schließt er kategorisch aus.
Ziel: Zweitliga-Rückkehr im nächsten Anlauf
Das Saisonziel für Hansa Rostock bleibt klar: Der Verein sollte immer oben mitspielen und den Aufstieg im Blick haben. Sollte der aktuelle Versuch scheitern, bleibt die Hoffnung auf eine Rückkehr in die 2. Bundesliga im kommenden Jahr bestehen. Maul ist sich sicher, dass Hansa Rostock ein Team hat, das das Potenzial für den Aufstieg besitzt.
