Rostocker Aufstiegsträume ins Wanken geraten Der FC Hansa Rostock hat im Aufstiegsrennen zur 2. Liga einen herben Rückschlag erlitten. Beim Tabellenletzten 1. FC Schweinfurt kamen die Mecklenburger nicht über ein 0:0-Unentschieden hinaus und büßten dadurch wertvolle Punkte ein. Während Rostock nun bei 60 Zählern steht, konnte der Drittplatzierte MSV Duisburg mit einem 3:1-Sieg gegen die TSG Hoffenheim II auf 63 Punkte davonziehen.
Frühe Chancen, fehlende Effizienz
Die Partie begann für Hansa vielversprechend, als Stürmer Emil Holten in der dritten Minute eine hervorragende Gelegenheit vergab. Eine präzise Flanke von Adrien Lebeau konnte er nur um Haaresbreite verfehlen. Doch danach ließ der Schwung der Rostocker deutlich nach. Die mitgereisten Fans sorgten zwar für eine stimmungsvolle Atmosphäre, die Pyrotechnik führte jedoch zu einer fünfminütigen Unterbrechung, die den Spielfluss der Gäste störte.
Schweinfurt zeigt sich mutig
Das Schlusslicht der Tabelle fand schnell ins Spiel und wurde mutiger. In der 16. Minute landete ein abgefälschter Schuss von Sebastian Müller am Außennetz, und nur vier Minuten später musste Hansa-Keeper Benjamin Uphoff einen Kopfball von Nico Grimbs entschärfen. Rostock wirkte in dieser Phase zu passiv und überließ den Gastgebern viel Raum, was die Partie bis zur Halbzeit ausgeglichen hielt.
Torlos in die Kabinen
Die Rostocker hatten zwar die größte Chance der ersten Halbzeit, als Jan Mejdr aus 20 Metern die Latte traf, doch insgesamt war der Auftritt enttäuschend. Schweinfurt zeigte sich aggressiver in den Zweikämpfen und ließ die Gäste oft blass aussehen. Mit einem torlosen Unentschieden ging es in die Kabinen, was für die Rostocker nicht nur enttäuschend, sondern auch gefährlich war.
Zweite Halbzeit ohne Torerfolg
Nach der Pause drängte Hansa auf den Führungstreffer, doch auch hier blieben die Chancen ungenutzt. Holten vergab gleich zu Beginn eine weitere Möglichkeit aus kurzer Distanz (47.) und auch Christian Kinsombi konnte in der 53. Minute nicht vollstrecken. Schweinfurt blieb jedoch ebenfalls gefährlich, und die Partie lebte von der Ungewissheit, wo das nächste Tor fallen könnte. In der 79. Minute sorgte ein Pfostenschuss von David Hummel für Aufregung, doch die Rostocker konnten die Situation nicht ausnutzen. Am Ende blieb es beim 0:0, und Hansa Rostock muss sich nun fragen, wie es weitergeht im Kampf um den Aufstieg.