Die Hertha BSC zeigt sich aktuell in bestechender Form und hat aus den letzten fünf Spielen beeindruckende 13 Punkte geholt. Nach zwei erfolgreichen Auswärtssiegen ist die Mannschaft nun bereit, im Heimspiel gegen den 1. FC Kaiserslautern nachzulegen. Trainer Stefan Leitl äußert die Hoffnung, dass die Berliner ihre Position in der Tabelle weiter verbessern können.
Fokus auf das Sportliche
Die heftigen Ausschreitungen beim letzten Auswärtsspiel der Herthaner in Dresden haben auch die Mannschaft stark beschäftigt. Chefcoach Stefan Leitl stellte auf der Pressekonferenz klar, dass die Geschehnisse nachwirken, jedoch der Fokus auf dem Sportlichen liegen sollte. „Wir sprechen natürlich darüber, es ist ein präsentes Thema in der Mannschaft“, erklärte Leitl. „Von Vereinsseite wurde alles dafür getan, dass wir uns auf das Spiel gegen Lautern konzentrieren können. Das ist das Einzige, worum wir uns kümmern sollten.“ Der Trainer fordert ein realistisches, aber optimistisches Herangehen, um die Chance auf die Plätze vier und fünf, die nur drei Punkte entfernt sind, zu nutzen. „Es wäre schön, wenn wir jetzt noch mal nachlegen könnten“, so Leitl weiter.
Personelle Herausforderungen vor dem Spiel
Für das bevorstehende Duell gegen den FCK sieht sich Leitl jedoch mit personellen Herausforderungen konfrontiert. Spielmacher Josip Brekalo fällt aufgrund einer Rotsperre aus, und der mögliche Ersatz Michael Cuisance hat muskuläre Probleme. „Wir möchten diese Zehnerposition gerne beibehalten. Mit Maurice Krattenmacher und Jeremy Dudziak hätten wir weitere Alternativen“, erklärte der Trainer. Auch die Situation um Verteidiger Linus Gechter, der sich mit einem Infekt plagt, bleibt ungewiss. Positive Nachrichten gibt es hingegen von Kennet Eichhorn, der nach einer Verletzung sein Comeback feierte und gegen Lautern eine Option für die Startelf darstellen könnte.
Vielversprechende Spieler im Kader
Luca Schuler, der in den letzten drei Begegnungen gegen die „Roten Teufel“ fünf Tore erzielen konnte, ist ein Hoffnungsträger für das bevorstehende Spiel. Leitl betont, dass er auf Schuler setzt und sich ein Tor des Angreifers im besten Fall erhofft. „Der Kampf mit Dawid Kownacki ist total offen. Er spielt aktuell seine beste Zweitligasaison und kann sowohl von der Bank als auch in der Startelf einen entscheidenden Einfluss auf das Spiel haben“, lobt Leitl seinen Spieler. Auch Tjark Ernst hat sich durch starke Leistungen in dieser Saison ins Rampenlicht gespielt, was Begehrlichkeiten weckt. „Es würde mich freuen, wenn er bleibt. Aber wir müssen auch ausbilden und Transfererlöse erzielen. Mal sehen, wie es weitergeht“, resümiert der Trainer. Mit einem klaren Ziel vor Augen und einem fokussierten Team geht die Hertha optimistisch in das kommende Heimspiel. Die Fans dürfen gespannt sein, ob ihre Mannschaft die positive Serie fortsetzen kann.