Historischer Abstieg: 1. FC Schweinfurt 05 als schwächster Drittligist der Geschichte
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Historischer Abstieg: 1. FC Schweinfurt 05 als schwächster Drittligist der Geschichte

Martin Journalist
Historischer Abstieg: 1. FC Schweinfurt 05 als schwächster Drittligist der Geschichte

Schweinfurt steht als Tabellenletzter fest

Der 1. FC Schweinfurt 05 hat seine letzte Hoffnung auf einen positiven Abschluss der Saison 2022/23 mit einer 2:4-Niederlage gegen Erzgebirge Aue endgültig begraben. Bereits vor dem 38. Spieltag war klar, dass die Schnüdel als Tabellenletzter der 3. Liga absteigen würden. Für das Team ging es nur noch darum, einige Negativrekorde zu vermeiden. Leider gelang dies nicht, und Schweinfurt wird nun als schwächster Drittligist in die Geschichtsbücher eingehen.

Negativrekorde auf dem Platz

Mit nur 21 Punkten aus 38 Spielen hat Schweinfurt den bisherigen Negativrekord des SV Werder Bremen II aus der Saison 2010/11 mit 22 Punkten eingestellt. Diese besorgniserregende Situation wurde durch die Niederlage gegen Aue noch verschärft. Obwohl die Schnüdel zwischenzeitlich durch einen Elfmeter von Johannes Geis den Ausgleich zum 2:2 erzielen konnten, reichte es nicht, um die Negativserie zu stoppen. Am Ende der Saison steht das Team mit einer Tordifferenz von -49 da, was zwar besser ist als die schlechteste Tordifferenz der Geschichte, jedoch wurde mit 87 Gegentoren ein neuer Negativrekord aufgestellt.

Kritik und Selbstreflexion nach der Saison

Nach dem Spiel äußerte Johannes Geis seine Enttäuschung über die Saison und die internen Schwierigkeiten im Verein. "Für mich ist das Kapitel hier leider zu Ende", erklärte der defensive Mittelfeldspieler und kritisierte die mangelnde Teamkultur. Auch Cheftrainer Jermaine Jones forderte eine Selbstreflexion von Spielern und Verantwortlichen. "Am Ende muss sich jeder hinterfragen, ob er die 3. Liga kann", betonte der US-Amerikaner.

Ein versöhnlicher Abschied?

Trotz der negativen Ereignisse wurde den Fans zum Saisonabschluss ein Freibier von 300 Litern angeboten. Doch der Abgang des FC05 ist alles andere als versöhnlich. Der Verein wird sich nun neu aufstellen müssen, um in der nächsten Saison wieder konkurrenzfähig zu werden. Die Herausforderung, aus den Fehlern der Vergangenheit zu lernen und eine neue Identität zu finden, steht bevor.